Post-Mailing als Marketinginstrument: Darum lohnt es sich gerade jetzt

Das Post-Mailing als Marketingmaßnahme zählt zu den Klassikern der Direktwerbung – und feiert in einer zunehmend digitalen Welt ein Comeback. Erfahren Sie, warum und wie Sie ein Mailing als Werbepost versenden können.

Collage aus Post-Mailings mit pinkfarbenem Design, einer Kaffeetasse und einem Laptop
Collage aus Post-Mailings mit pinkfarbenem Design, einer Kaffeetasse und einem Laptop
Inhalt:

Was ist ein Post-Mailing?

Als Post-Mailings, Print-Mailings oder Direct Mailing bezeichnet man gedruckte Werbepost, die im Rahmen von Werbeaktionen und zur Reaktivierung von Bestandskundinnen und -kunden versendet wird. Für jede Marketingmaßnahme gibt es das passende Mailing-Produkt: Der Selfmailer beispielsweise bietet auf mehreren Seiten reichlich Platz für Ihre Informationen und Rabattcodes. Ein Postkarten-Mailing liefert auf einen Blick Auskunft über den Inhalt.

Ein Mailing sollte Vertrauen wecken, aber gleichzeitig Kaufimpulse schaffen. Daher sollte jedes Offline- oder Online-Mailing eine Handlungsaufforderung beinhalten. Tipp: Am besten verbinden Sie Print-Mailings mit den Vorteilen der digitalen Welt. Der Klassiker ist die crossmediale Werbemaßnahme bestehend aus einem Werbebrief und einem Rabattcode für Ihren Onlineshop.

Eine Frau sitzt auf einem Sofa vorm Laptop und guckt ein Post-Mailing im pinkfarbenen Design an

Vorteile der Post-Mailings gegenüber Online-Mailings

Die verschiedenen Vorteile eines Post-Mailings sind folgende:

  • die haptische Wahrnehmung des Mailings bei den Empfangenden
  • die mögliche persönliche Ansprache der jeweiligen Person
  • individuelle Angebote für die Empfängerin oder den Empfänger
  • es ist keine Einwilligung notwendig, wenn Sie direkt adressieren

Haptische Wahrnehmung

Mit Post-Mailings liegt der Erfolg auf der Hand – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die haptische Wahrnehmung spielt beim Post-Mailing eine große Rolle. Neben dem visuellen Reiz wird gleichzeitig ein weiterer Sinnesreiz angesprochen. Bei einer Flut an Werbe-E-Mails im Online-Postfach ist Werbung zum Anfassen heutzutage eine willkommene Abwechslung. Während E-Mails oft direkt gelöscht werden, behält man Papierpost viel länger in der Hand, da sie als wertiger empfunden wird. Laut einer Studie von CMC in Kooperation mit der Deutschen Post steigert der Einsatz von Print-Mailings zudem den durchschnittlichen Warenkorbwert bei Bestandskundinnen und -kunden um 6,4 %.

Persönliche Ansprache

Besser als unpersönliche Werbe-Mails, die an die breite Masse versandt werden, sind Print-Mailings mit einer persönlichen Ansprache. Empfängerinnen und Empfänger fühlen sich durch eine direkte Adressierung wertgeschätzt.

Individuelles Angebot

Wenn Sie über die Adressen und Daten Ihrer Kundschaft verfügen, wissen Sie im besten Fall auch, an welchen Dienstleistungen und Produkten diese interessiert ist. Damit ist es ein Kinderspiel, Ihrer Zielgruppe ausgewählte Inhalte zukommen zu lassen. Angebote, die für die Adressierten nicht relevant genug sind, landen viel schneller im Papierkorb als eine auf die Kundin oder den Kunden abgestimmte Auswahl wesentlicher Produkte.

Keine Einwilligung notwendig

Anders als bei digitaler Werbepost benötigen Sie für das Verschicken von Werbebriefen keine Zustimmung Ihrer Kundschaft. Bei Werbe-Mails und Newslettern ist ausdrücklich die Einwilligung zum Versand einzuholen. Ein Direct Mailing per Post können Sie hingegen jederzeit versenden – auch wenn zum Beispiel laut Aufkleber auf dem Briefkasten Werbung unerwünscht ist. Grundvoraussetzung hierfür ist die direkte Adressierung Ihrer Kundschaft auf dem Mailing.

Anders sieht es aus, wenn ein Werbewiderspruch vorliegt. Nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO hat jede Person das Recht, jederzeit Widerspruch beim jeweiligen Unternehmen gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke von Direktwerbung einzulegen.

Verschiedene Mailing-Produkte

Beispiel für ein Post-Mailing: Ein Selfmailer in pinkem Design

Selfmailer

Auf bis zu 12 Seiten können Sie auf Ihrem Selfmailer jede Menge Informationen unterbringen. Wie in einer kleinen Broschüre findet sich viel Platz, um Ihre Produkte anzupreisen, Rabattcodes oder Gutscheine einzubauen und mit Ihrem Unternehmen zu überzeugen. Ihre Kundschaft sieht auf den ersten Blick, was sie vom Inhalt erwarten darf. Denn Selfmailer kommen ohne Umschlag aus – ihre Hülle ist Inhalt und Verpackung in einem. Verschlossen wird der Werbebrief meist durch ein transparentes Klebeetikett. Das sorgt dafür, dass die Seiten zusammengehalten und personalisierte Angaben geschützt werden.

Postkarten-Mailing

Bei diesem kleinen, aber feinen Mailing-Format liegt die Würze in der Kürze. Auf Postkartengröße bringen Sie die wichtigsten Informationen geschickt unter – die Intention Ihres Anliegens ist auf einen Blick erkennbar. Eine individuell gestaltete Karte weckt die Aufmerksamkeit Ihrer Empfängerinnen und Empfänger: Neben der Auswahl einer hohen Papiergrammatur, die eine besondere Wertigkeit mit sich bringt, können Sie Ihre Postkarten mit Veredelungen noch exklusiver gestalten. Verwandeln Sie Ihr Postkarten-Mailing zum Beispiel mit vollflächiger UV-Lackierung, Glitzerlack und Heißfolienprägung in ein echtes Schmuckstück und profitieren Sie von der positiven Resonanz Ihrer Kundschaft.

Welche technischen Vorgaben Sie beim Erstellen Ihres Postkarten-Mailings berücksichtigen müssen, erfahren Sie am Ende des Beitrags.

Beispiel für ein Post-Mailing: ein Postkarten-Mailing in pinkem Design neben Kaffeetasse und Laptop

Kuvertiertes Mailing

Im Vergleich zu anderen Mailing-Produkten hat das kuvertierte Mailing einen großen Vorteil: den Briefumschlag. Mit dem Kuvert wirkt Ihr Werbebrief noch hochwertiger. Die Empfängerin oder der Empfänger beschäftigt sich außerdem intensiver mit dem Inhalt, wenn dieser nicht sofort präsent ist. Auch bleiben sensible Daten, die nicht allen zugänglich sein sollen, besser geschützt. Auf Wunsch wird im individuellen Umschlag ein Anschreiben und ein Beileger versendet. Das beliebte DIN-lang-Format schafft Vertrauen und unterstreicht die Seriosität des Absenders.

Ein Beispiel für ein Post-Mailing: ein kuvertiertes Mailing im pinkfarbenen Design

In 4 Schritten zum gelungenen Mailing

Wie Sie individuelle Print-Mailings versenden, hängt von Ihrer Online-Druckerei ab. Häufig steht Ihnen dafür ein spezieller Mailing- und Lettershop zur Verfügung, so beispielsweise bei WIRmachenDRUCK:

Schritt 1: Legen Sie sich auf eine Mailing-Art fest.

Entscheiden Sie sich für das Mailing-Produkt, das am besten zu Ihnen und Ihren Kommunikationszielen passt. Dazu passend wählen Sie die Papiersorte, die Auflage und auf Wunsch eine Veredelungsoption aus.

Schritt 2: Laden Sie Ihre Druckdaten hoch.

Nachdem Sie sich für das passende Print-Mailing-Produkt entschieden haben, laden Sie Ihre druckfähigen Daten im Onlineshop hoch. Die Druckerei übernimmt anschließend den Druck Ihres Produkts.

Schritt 3: Übermitteln Sie uns Ihre Empfängeradressen.

Damit sich der Ablauf Ihres Post-Mailings reibungslos und schnell gestaltet, werden die Adressen Ihrer Empfängerinnen und Empfänger meist in einem bestimmten Format benötigt. Bei WIRmachenDRUCK geschieht dies mit einer eigens dafür entwickelten Vorlage (Download: Excel-Datei). Anschließend prüfen wir Ihre Adressdatei und weisen fehlerhafte Adressen aus. Selbstverständlich ist auch der Versand Ihrer Werbepost ins Ausland möglich. Ergänzen Sie dafür Ihre Adressliste um eine Spalte mit den entsprechenden Länderkennzeichen.

Schritt 4: Versenden Sie Ihr Mailing.

Nach dem Falzen und – je nach Produkt – dem Kuvertieren Ihrer Drucksachen übernimmt die Online-Druckerei die Einlieferung Ihrer Sendung beim Postdienstleister. Bei WIRmachenDRUCK haben Sie alternativ die Möglichkeit, sich Ihre Mailings direkt zusenden zu lassen. Wenn Sie im Besitz einer POSTCARD der Deutschen Post sind, stellt diese Ihnen die anfallenden Portokosten nach dem Versand Ihres Mailings direkt in Rechnung. Damit entfallen mögliche Porto-Nachberechnungen und Sie zahlen nur die Dienstleistungen und Produkte, die Sie benötigen.

Technische Gestaltungsvorgaben am Beispiel einer Postkarte

Generell haben Sie bei der Gestaltung Ihres Postkarten-Mailings viele Freiheiten.

Auf der Rückseite können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Für die Vorderseite macht die Deutsche Post hingegen einige Vorgaben. Die blau hinterlegten Bereiche in unserer Vorlage sollten Sie unbedruckt beziehungsweise unbeschriftet belassen – ebenso die Codierzone und die Frankierzone.

Ihre Absenderadresse müssen Sie nicht in der Absenderzone hinterlegen, sondern können Sie auch über die Empfängeradresse schreiben.

Die Vorlage beziehen sich auf ein Postkarten-Mailing Maxi (235 x 125 mm).

Vorlage mit Millimeter-Angaben für ein Postkarten-Mailing

Bitte berücksichtigen Sie bei der Gestaltung Ihres Mailings die Richtlinien der Deutschen Post zur Automationsfähigkeit. So stellen Sie sicher, dass Ihr Mailing maschinell optimal vom Postdienstleister verarbeitet werden kann.

Um Ihr Mailing mit der Dialogpost der Deutschen Post zu versenden, muss Ihr Mailing zudem auch inhaltlich die Merkmale einer werblichen Sendung aufweisen. Details klären Sie am besten im Vorfeld mit Ihrem Postkundenberater oder Ihrer Postkundenberaterin.

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