Digital Native mit Liebe für Print
Vielleicht fange ich mal von vorne an: Ja, ich bin ein echter Digital Native. Also gut, ein „alter“ Digital Native. Ich liebe so ziemlich alles, was mit Technik zu tun hat – ob es coole Gadgets, neue Apps oder clevere Cloudlösungen sind, die den Alltag erleichtern oder einfach schöner machen. Und ohne mein Handy? Da sieht man mich so gut wie nie. Aber was viele nicht erwarten: Ich habe auch eine große Liebe für Print. Wirklich gedruckte Dinge wie großartige Magazine, hochwertige Bücher (Coffeetable-Books, anyone?), Kochbücher oder Romane – eigentlich alles, was gedruckt werden kann, hat für mich einen ganz eigenen Wert.
Print spricht alle Sinne an
Für mich ist Print etwas Besonderes, ein echter „Mehrwert“ in meinem Alltag. Klar, ich könnte fast jedes Buch als E-Book herunterladen. Aber mal ehrlich: Macht es wirklich so viel Spaß, ein Buch auf einem E-Reader zu lesen, das eigentlich dafür gemacht wurde, die Seiten umblättern zu können? Ein E-Reader ist definitiv praktisch, allein schon, weil ich Hunderte von E-Books darauf speichern kann. Aber es ist das gedruckte Buch, das mich beeindruckt und mir den Wow-Effekt beschert. Das liegt daran, dass Print auf mehreren Ebenen wirkt: Er fühlt sich gut an, sieht toll aus und – ja, ich sag’s – er riecht auch nach Papier und Buch! Kurz gesagt: Print ist für mich eine ganz eigene Dimension, die perfekt mit anderen Medien wie TV, Radio, Internet und Social Media zusammenarbeitet. Er ergänzt das Digitale auf eine Weise, die man nicht ersetzen kann.
Als „alter“ Digital Native, der die Entwicklung von Smartphone, Tablet und Internet hautnah miterlebt hat, erlebe ich die Welt ganz selbstverständlich online. Was mich aber fasziniert, ist die Art und Weise, wie es dem Online-Druck gelungen ist, genau diese digitale Realität aufzugreifen und Printprodukte neu zu erfinden. Vor einigen Jahren wurde das Konzept des Online-Drucks von vielen belächelt oder sogar als unbedeutend abgetan. Heute hat sich dieses Geschäftsmodell zu einem echten Gamechanger in der Druckindustrie entwickelt – und das aus gutem Grund!

Print und Online: Ein starkes Team
Für mich als digitalen Menschen ist Online-Print die perfekte Kombination aus dem Besten beider Welten: Die Flexibilität und Einfachheit der digitalen Bestellung trifft auf die physische Qualität von Druckprodukten, die man in den Händen halten kann. Vor ein paar Jahren war es noch undenkbar, dass ich personalisierte Produkte – von Visitenkarten über Poster bis hin zu individuellen Magazinen – mit wenigen Klicks gestalten und bestellen kann, und das meist zu fairen Preisen und in hoher Qualität.
Und das Beste: Online-Print bringt das Printprodukt genau dorthin, wo ich mich als Digital Native am meisten aufhalte – ins Internet. Er schließt die Lücke zwischen meiner digitalen Welt und der physischen, greifbaren Welt. Früher war Print vielleicht altmodisch, heute zeigt der Online-Druck, dass Print absolut zeitgemäß und vielseitig ist. Über das Internet oder Social Media, E-Mail und spezielle Apps kann ich ganz einfach Druckaufträge erteilen, ohne das Haus zu verlassen. Alles lässt sich individuell und online in meinem Stil gestalten.

Die richtige Antwort auf eine schneller werdende Gesellschaft
Aber das ist noch nicht alles. Besonders beeindruckend ist die Flexibilität, die der Online-Druck den Unternehmen der Branche selbst ermöglicht. Dank Digitalisierung können Druckereien schneller und gezielter auf Kundenwünsche eingehen und sind dadurch krisensicherer. Sie sind heute in der Lage, flexibel auf Markttrends und -schwankungen zu reagieren – sei es, um saisonale Spitzen abzufangen oder in wirtschaftlich unsicheren Zeiten effizienter zu arbeiten. Früher hätten Druckereien Wochen gebraucht, um neue Produkte oder Angebote zu entwickeln. Heute geht das nahezu in Echtzeit.
Für mich zeigt das, dass Online-Druck nicht nur ein weiteres Geschäftsmodell ist, sondern eine innovative Antwort auf die Herausforderungen unserer schnelllebigen digitalen Gesellschaft. Es beweist, dass Print nicht altmodisch ist – im Gegenteil: Durch die Integration in digitale Prozesse wird Print lebendiger und spannender denn je. Online-Print zeigt, wie anpassungsfähig die Branche ist und wie sie mit der Zeit geht, ohne ihre Wurzeln zu vergessen.

Print ist modern, flexibel – und echter Rock ‘n’ Roll
Fazit: Online-Print hat die Druckindustrie nicht nur revolutioniert, sondern auch modernisiert. Er ist flexibler, schneller und näher an den Bedürfnissen der Menschen als je zuvor. Genau das macht ihn zu einem Zukunftsmodell, das auch in einer digitalisierten Welt Bestand haben wird – und das begeistert mich als Digital Native ganz besonders!
Fazit Nr. 2: Print ist echter Rock ‘n’ Roll, weil Print greifbar, sinnlich und dauerhaft ist – Print packt dich auf einer haptischen und emotionalen Ebene, die digitale Medien einfach nicht erreichen. Gleichzeitig hat Print eine rohe, authentische Energie, die allein durch die visuelle Kraft und den physischen Kontakt mit Printmedien lebendig wird und einen echten Eindruck hinterlässt.
Yes. Baby. I’m in love with print! Online-Print!
Wer ist Bernd Zipper?

Bernd Zipper, Jahrgang 1967, ist eine echte Koryphäe auf seinem Gebiet: Als Berater, Redner sowie Gründer und CEO von zipcon consulting ist er eine wahre Institution in der Branche. Seine absoluten Steckenpferde sind E-Business-Print, Web-to-Print, Online-Print-Shops, Mass Customization und interdisziplinäre Medienprojekte. Mit seinem Team entwickelt er bahnbrechende Konzepte und Strategien für die Akteurinnen und Akteure unterschiedlichster Branchen, die am Printerstellungsprozess beteiligt sind. Von 2008 bis 2014 war er Lehrbeauftragter an der Bergischen Universität Wuppertal im Fachbereich Druck- und Medientechnik. Bernd ist ein absoluter Star unter den Technologie- und Strategieberatern, Branchen-Innovatoren, Referenten und Moderatoren. Die visionären Vorträge des eloquenten Trendsetters gelten für die Druck- und Medienbranche weltweit als richtungsweisende Management-Empfehlungen.