Tutorials: Schritt-für-Schritt-Anleitungen rund ums Drucken https://www.wir-machen-druck.de/blog/tutorials Wed, 17 Dec 2025 11:00:10 +0000 de-AT hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.wir-machen-druck.de/blog/wp-content/uploads/2025/02/cropped-favicon-1-32x32.png Tutorials: Schritt-für-Schritt-Anleitungen rund ums Drucken https://www.wir-machen-druck.de/blog/tutorials 32 32 Messeauftritt planen: die vollständige Checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/messeauftritt-planen-checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/messeauftritt-planen-checkliste#respond Fri, 05 Dec 2025 11:35:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=405 Ein erfolgreicher Messeauftritt will wohlorganisiert sein. Unsere PDF-Checkliste zum Download liefert Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Schritte.

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1. Ziele definieren

Zuallererst ist es wichtig, die Ziele Ihres Messeauftritts zu definieren. Was soll dieser bewirken ­– welchen Nutzen sollen sowohl Ihr Unternehmen als auch die Besuchenden daraus ziehen? Welche konkrete Zielgruppe möchte Ihr Unternehmen auf der Messe adressieren?

Eventuell nehmen auch langjährige oder potenzielle Kooperationsunternehmen teil, bei denen Sie schon länger auf eine Zusammenarbeit hinarbeiten. Oder Sie sehen Ihren Messeauftritt als Chance, sich gegen die ebenfalls anwesende Konkurrenz zu behaupten.

Aus den Zielen lassen sich elementare Erkenntnisse gewinnen, welche die Basis Ihres Messekonzeptes bilden.

2. Richtige Messe wählen

Sie können Ihre Messeplanung noch so hervorragend aufsetzen – sie ist wenig wirksam, wenn Sie auf der falschen Messe sind. Informieren Sie sich daher vorab ausführlich über das Programm und die vertretenen Branchen sowie Unternehmen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Zielgruppe zugegen ist.

Bei der Anzahl der Messeteilnahmen gilt: Weniger ist mehr. Setzen Sie lieber auf ausgewählte Messen, die zu Ihrem Unternehmen passen, anstatt auf Masse.

3. Budgetplan erstellen

Im nächsten Schritt geht es um finanzielle Parameter: Welches Budget ist für die Umsetzung erforderlich und welche Faktoren sind zu berücksichtigen? Halten Sie alle Ausgaben in einem Budgetplan fest. So behalten Sie stets den Überblick über Ihre Kostenkalkulation.

Wie viel kostet ein Messeauftritt?

Die Kosten eines Messeauftritts unterscheiden sich je nach Messe und setzen sich aus diversen Positionen zusammen. Dazu zählen zum einen Ausgaben für den Messestand ­als solchen. Neben der reinen Standmiete bieten die Veranstaltenden oftmals Leistungen wie Montage, Transport, Reinigung oder einen Security-Service an. Ob für Parkausweise oder Ausstellerausweise zusätzliche Kosten auf Sie zukommen oder Sie eventuell Versicherungen benötigen, sollten Sie in jedem Fall zuvor prüfen.

Zum anderen fallen bei Messeauftritten innerhalb des Unternehmens Kosten an: Personalkosten für die Organisation, Durchführung und Nachbereitung des Events. Darüber hinaus sind Reisekosten oder Ausgaben für Übernachtungen sowie Werbeartikel und Co, die Sie als Messeausstattung kaufen, in Ihrer Kalkulation nicht zu vernachlässigen.

Eine Kalkulation am Taschenrechner symbolisiert das Budget, um den Messeauftritt zu planen.
Ein Budgetplan ist unerlässlich für die Kostenkalkulation Ihres Messeauftritts.

Planen Sie Ihre Ressourcen so detailliert wie möglich in Ihrer Budgetkalkulation ein. Damit beugen Sie unliebsamen Überraschungen vor.

4. Messeteam zusammenstellen und briefen

Mit einem kompetenten Team sind Sie bei Ihrem Messeauftritt bestens aufgestellt. Wählen Sie Ihr Standpersonal aus und achten Sie darauf, alle Mitglieder Ihres Messeteams vorab fachgerecht zu briefen:

  • Erläutern Sie die Messeziele Ihres Unternehmens.
  • Klären Sie über die inhaltliche Ausrichtung des Events auf.
  • Überlegen Sie, welche Motivation die Besuchenden zum Stand führt (Produktneuheiten, Wissensaustausch, persönliches Kennenlernen usw.).
  • Geben Sie dem Personal Tipps zur Kommunikation mit Kundschaft oder Interessierten.
  • Schulen Sie Ihr Team, z. B. im Hinblick auf Unternehmensgeschichte, Produktportfolio und Produktdemo.
  • Klären Sie Aufgaben und Kompetenzen innerhalb des Teams im Vorfeld.

Mit geschulten Mitarbeitenden legen Sie einen essenziellen Grundstein für einen seriösen Gesamtauftritt!! Zu einem professionellen Erscheinungsbild trägt auch die Kleidung bei. Egal ob Hemden, Poloshirts, Hoodies und Co – lassen Sie Textilien bedrucken und statten Sie Ihr Team in einem einheitlichen Look aus, worauf Ihr Logo gut zu erkennen ist. So können alle Messeteilnehmenden Ihr Personal jederzeit Ihrem Unternehmen zuordnen.

5. Frühzeitig buchen: Reise, Transport, Unterkunft

Transportmittel beziehungsweise öffentliche Verkehrsmittel und Unterkünfte sind zu Messezeiten heiß begehrt. Auch hier fängt der frühe Vogel bekannterweise den Wurm, daher gilt: unbedingt frühzeitig buchen. Hinsichtlich des Transports bleibt Ihnen so eventuell noch die Chance auf den ein oder anderen (Frühbucher-)Rabatt und was die Unterkünfte anbelangt, ergattern Sie vielleicht noch einen Schlafplatz in unmittelbarer Messenähe zu humanen Preisen.

6. Messestand planen, ausstatten, gestalten

Ihr Messestand ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens. Dementsprechend wichtig ist es, hier auf ganzer Linie zu überzeugen. In Ihrem Corporate Design positiv herauszustechen, ist das Credo. Wir zeigen Ihnen, welche Faktoren Sie nicht außer Acht lassen sollten, wenn Sie den Stand planen.

Mit einer 3D-Visualisierung des Messestands den Messeauftritt optimal planen
Mit der richtigen Ausstattung und Gestaltung wird Ihr Stand zum Besuchermagnet.

Worauf muss ich beim Messestand achten?

Behalten Sie bei der näheren Planung stets die Größe und den Standort Ihres Standes im Blick. Messen Sie Ihr Equipment und Ihre Werbetechnik ab und achten Sie auf ausreichend Abstand zwischen einzelnen Gegenständen, damit Ihr Stand nicht überladen wirkt. Planen Sie zudem Präsentationsflächen für Bildschirme oder anderweitige Medientechnik ein und achten Sie auf eine angenehme Beleuchtung. Auch eine Belüftung kann einen wichtigen Teil zur Wohlfühlatmosphäre beitragen. Gegebenenfalls bietet sich eine Aufteilung einzelner Bereiche mithilfe von Messewänden oder Roll-ups an.

Des Weiteren gehört oftmals eine kulinarische Versorgung zur Standausstattung. Kümmern Sie sich vorab um Snacks und Getränke für Ihre Kundschaft oder organisieren Sie ein Catering, welches für das leibliche Wohl sorgt. Wenn Sie Ihren Messestand während des Events immer in absoluter Sicherheit wissen möchten, können Sie eine Standbewachung buchen.

Welche Messestandarten gibt es?

  • Reihenstand: Klassiker, seitlich umrahmt von Nachbarständen
  • Eckstand: Geheimtipp, hat zwei offene Seiten und schließt Standreihe ab
  • Kopfstand: ebenfalls aufmerksamkeitsstark, an drei Seiten offen
  • Inselstand, Durchgangsstrand oder mehrstöckiger Etagenstand: besonders auffällig
Übersicht Messestandtypen für Messeauftritt-Planung, vom Durchgangsstand bis hin zum Inselstand
Klassischer Reihenstand, begehrter Eckstand oder auffälliger Insel- oder Etagenstand? Welcher Messestandtyp passt zu Ihrem Vorhaben?

Die verschiedenen Standarten unterscheiden sich oftmals hinsichtlich der Kosten pro Quadratmeter. Informieren Sie sich daher im Voraus gründlich über Ihre Optionen und wägen Sie bei der Entscheidung Ihrer Standplatzierung die beiden Faktoren Wirtschaftlichkeit und Sichtbarkeit mit Bedacht gegeneinander ab. Eventuell kommt für Sie auch ein Gemeinschaftsstand mit einem Partnerunternehmen infrage?

Den Messeauftritt planen mit einem personalisierten Liegestuhl als Sitzmöglichkeit
Personalisierte Sitzgelegenheiten schaffen Gemütlichkeit.

Wie gestaltet man einen Messestand?

Auf Ihrem Messestand sollte vor allem eines zu sehen sein: Ihre Marke. Dementsprechend sollten die Farben Ihrer Corporate Identity direkt ins Auge springen. Lassen Sie beispielsweise Beachflags, Banner oder Roll-ups mit Ihrem Logo bedrucken – so setzen Sie an Ihrem Stand bewusst Akzente.

Mit bequemen und individuell bedruckten Sitzmöglichkeiten wie Liegestühlen oder Sitzwürfeln lassen sich Marketing und Gemütlichkeit ideal kombinieren. Auch Messetheken in Ihrem Design laden zum Verweilen am Stand ein und signalisieren Geselligkeit.

7. Standmarketing: Give-aways, Flyer & Co

Eine Messe ohne Werbeartikel? Kaum vorstellbar. Meist sind bewährte Klassiker wie Give-aways, Flyer und Visitenkarten auf der Theke der Aussteller platziert. Das reicht jedoch nicht immer aus, um erschöpfte Messebesuchende ausgerechnet an Ihren Stand zu locken. Allgemein gilt beim Marketing: Je origineller, desto auffälliger. Setzen Sie bei der Auswahl Ihrer Werbemittel auf hochwertige Produkte, aus denen Ihre Zielgruppe einen Nutzen zieht. So erzielen Sie eine nachhaltige Werbewirkung und vermeiden, dass die Werbemittel nach wenigen Minuten im Müll landen.

Abgesehen davon locken nicht nur gezielt eingesetzte Give-aways Personen an den Stand. Planen Sie beispielsweise Standaktionen wie einen Talk, eine Autogrammstunde mit einer Partnerfirma, ein Glücksrad mit Moderation, ein Quiz, eine Fotobox, ein Maskottchen vor Ort und vieles mehr. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Standaktionen müssen jedoch oft angemeldet werden. Sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit dem Organisationsteam der Messe ab.

Messeauftritt planen mit Give-aways: diverse Werbeartikel vom Stift bis hin zur Tasse
Die Mischung macht’s: Ergänzen Sie Klassiker wie Flyer und Visitenkarten um hochwertige, nutzbringende Produkte für Ihre Zielgruppe.

8. Kommunikation im Vorfeld

Geben Sie Ihre Teilnahme an einer Ausstellung frühzeitig bekannt und rühren Sie ausgiebig die Werbetrommel. Verschicken Sie Einladungen an ausgewählte Kontakte und weisen Sie beispielsweise in Ihrem Newsletter, Ihrer E-Mail-Signatur oder auf Ihrer Website auf das bevorstehende Event hin. Schalten Sie außerdem Anzeigen in Social Media, Printmedien und auf weiteren relevanten Kommunikationskanälen, um Ihre Kundschaft oder Interessierte im Vorfeld über den Messeauftritt Ihres Unternehmens zu informieren.

9. Nach der Messe ist vor der Messe: Nachbearbeitung und Langzeitstrategie

Nehmen Sie sich nach der Messe bewusst Zeit und ziehen Sie Bilanz: Haben Sie Ihre Ziele erreicht? Was ist besonders gut gelungen? Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Durch die Evaluation erlangen Sie wichtige Erkenntnisse für künftige Messeauftritte und -planungen – leiten Sie daraus Ihre Langzeitstrategie ab. Halten Sie dafür relevante Daten in einer Verwaltungssoftware fest.

Was sind Follow-up-Aktivitäten?

Bleiben Sie auch nach der Veranstaltung mit Follow-up-Aktivitäten am Ball. Berichten Sie über die Messe auf internen sowie externen Kanälen oder festigen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen – sei es durch eine Vernetzungsanfrage auf Social Media oder eine E-Mail mit einem konkreten Angebot, das Sie Ihren neu gewonnen Leads zusenden.

Fazit und Checkliste zum Download

Für eine Teilnahme an einer Fachmesse spricht einiges: In erster Linie erhalten Sie eine Bühne beziehungsweise Werbefläche. Sie haben also die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einem fachlichen Umfeld zu präsentieren und neue Produkte, besondere Projekte oder aktuelle Entwicklungen vorzustellen.

Der persönliche Austausch spielt dabei eine große Rolle: Sie können bestehende Kontakte intensivieren und neue dazugewinnen. Nicht selten entstehen daraus spannende Aufträge oder interessante Kooperationen. Unabhängig von der Präsentation Ihres eigenen Unternehmens sind Messen eine tolle Gelegenheit, sich über Branchentrends sowie mögliche Wettbewerber zu informieren.

Eine Hand mit Kugelschreiber über der Checkliste, um den Messeauftritt zu planen

Also: Ran an die Planung! Wenn Sie dabei die Checkliste und unsere Tipps berücksichtigen, steht Ihrem gelungenen Messeauftritt nichts im Wege!

Jetzt Checkliste downloaden!

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Druckdaten erstellen: die ultimative Checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/druckdaten-checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/druckdaten-checkliste#respond Fri, 05 Dec 2025 11:23:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=877 Nur mit korrekten Druckdaten erhalten Sie Druckprodukte in exzellenter Qualität. Dank unserer PDF-Checkliste gelingt das Anlegen auch ohne viel Erfahrung.

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Druckdaten und Druckvorlagen

Die Druckdatei ist das Herzstück jedes personalisierten Printprodukts. Bevor Sie Ihre Drucksachen bestellen, müssen Sie daher zunächst Druckdaten erstellen. Diese enthalten das gewünschte Motiv und richten sich nach dem jeweiligen Produkt – das Visitenkartenformat beispielsweise unterscheidet sich offensichtlich von dem eines Versandkartons.

Online-Druckereien stellen in der Regel produktspezifische Druckvorlagen bereit. Sie beinhalten die Abmessungen des Druckbereichs, die Sie in gängige Grafikprogramme importieren können. Sie wollen selbst Druckdaten erstellen? Dann ist unsere allgemeingültige Checkliste die ideale Basis. Nehmen Sie anschließend einfach die spezifischen Angaben Ihrer eigenen Druckerei hinzu.

Druckdaten erstellen: Was ist zu beachten?

Diese 6 Punkte sind wesentlich, wenn Sie Druckdaten erstellen. Beherzigen Sie die Hinweise und freuen Sie sich anschließend nicht nur über einen reibungslosen Druckvorgang, sondern auch über die perfekte Qualität Ihrer Druckerzeugnisse.

1. Das richtige Format: Beschnitt und Sicherheitsabstand

Ein Hauptgrund für Fehler im Druckprozess ist ein falsch angelegtes Layout – richten Sie deshalb ein besonderes Augenmerk auf das Format, wenn Sie Druckdaten erstellen. Verwenden Sie die Abmessungen aus der Druckvorlage Ihres Produkts und passen Sie Ihr Druckmotiv an.

Es gibt drei Bereiche – das Datenformat, das Endformat und den Sicherheitsabstand:

Relevante Bereiche, um Druckdaten zu erstellen: Datenformat, Endformat und Sicherheitsabstand
Datenformat abzüglich Beschnittrand ergibt das Endformat.
  • Das Datenformat beinhaltet den Beschnittrand. Das ist ein Spielraum für Abweichungen beim Schneiden von beispielsweise Flyern oder Visitenkarten. Diese Beschnittzugabe beträgt einige Millimeter, bei WIRmachenDRUCK sind es meistens 3 mm. Als produktionstechnischer Puffer wird der Beschnitt allen vier Seiten hinzugerechnet.
  • Ihr Produkt wird im Datenformat gedruckt und anschließend wird der Beschnitt entfernt. Nun hat Ihre Drucksache ihr Endformat erreicht – ganz ohne weiße Ränder, die auch Blitzer genannt werden.
  • Platzieren Sie wichtige Elemente wie Bilder, Texte oder Logos mit Abstand zum Rand. Das verhindert, dass sie versehentlich angeschnitten werden. Dieser Sicherheitsabstand ist ebenfalls in der Druckvorlage angegeben. Bei WIRmachenDRUCK beträgt er meist 6 mm zum Datenformat beziehungsweise 3 mm zum Endformat.

Beispiel: Sie erstellen Druckdaten für Flyer mit dem Endformat 10,5 x 14,8 cm (DIN A6). Inklusive einer Beschnittzugabe von 3 mm pro Seite beträgt das Datenformat dann 11,1 x 15,4 cm. Im Abstand von 6 mm dazu ist der Sicherheitsabstand berücksichtigt. Nach dem Druck wird der Beschnitt entfernt und Sie erhalten Ihre Flyer in DIN A6.

Beispielhafte Druckvorlage: Druckdaten erstellen für einen Flyer in DIN A6
Diese Druckvorlage zeigt die drei Bereiche bei einem Flyer in DIN A6.

Informieren Sie sich vorab, ob Sie selbst Druckmarken wie Falz-, Pass- oder Schnittmarken anlegen sollen – in der Regel übernimmt Ihre Druckerei das für Sie.

2. Die Welt der Farben

Eine wichtige Grundregel beim Druckdaten erstellen: Legen Sie Druckdaten immer im CMYK-Farbraum an und nicht als RGB-Farben. So vermeiden Sie Farbverschiebungen. Laden Sie außerdem das von Ihrer Druckerei empfohlene ICC-Profil herunter und aktivieren Sie es in Ihrem Dokument.


Halten Sie sich ebenso an die Angaben zum maximalen Farbauftrag – bei WIRmachenDRUCK ist er auf maximal 300 % begrenzt. Falls Sie Sonderfarben wie HKS- und Pantone-Farben wünschen, zeigen wir Ihnen in unserer Anleitung, wie Sie diese Druckdaten korrekt erstellen.

RBG- und CMYK-Farbraum, symbolisiert mithilfe von farbigen, sich überlappenden Kreisen
Farbmodelle RGB und CMYK

3. Was ist die passende Auflösung

Die Auflösung Ihrer Druckdatei entscheidet über die Druckqualität. Sie wird in der Maßeinheit dpi (dots per inch) angegeben und bezieht sich auf die Summe aller Bildpunkte (Pixel) auf einer Fläche. Grundsätzlich gilt: Je höher die dpi-Zahl, umso schärfer ist das Druckergebnis.

Druckdaten erstellen mit hoher Auflösung: Drei Kreise mit unterschiedlicher dpi-Zahl zeigen die Druckqualität.
Je mehr Bildpunkte auf einer Fläche, desto schärfer ist das Bild.

Wenn Sie Druckdaten erstellen, verwenden Sie bis zu einer Druckgröße von DIN A3 eine Mindestauflösung von 300 dpi. Bei großformatigen Produkten ab DIN A2, wie etwa Bannern, Plakaten oder Flaggen, genügen meist auch dpi-Werte zwischen 150 und 200 dpi. Die Faustregel ist: Je geringer der Betrachtungsabstand, desto höher die Auflösung.

Beim Druckdaten Erstellen hilft es, die Auflösung zu prüfen via Zoom im PDF-Reader.
Für DIN A4 wird die Unschärfe im Zoom-Modus erkennbar.

Überprüfen Sie Ihre Druck-PDF selbst in Ihrem PDF-Reader, indem Sie die Ansicht auf 400 % erhöhen. Wenn einzelne Elemente unscharf wirken, sollten Sie die Auflösung vergrößern.

4. Schriften korrekt darstellen

Lupe auf Zeitungstext verdeutlicht die Mindestschriftgröße, um gut lesbare Druckdaten zu erstellen.
Bei zu kleinen Schriften kann die Druckfarbe ineinanderlaufen.

Für ein optimales Druckergebnis sollte Ihre Schriftgröße nicht kleiner als 6 pt sein. Hier endet die Lesbarkeit der Schrift und es kann vorkommen, dass die für kleinere Zeichen verwendete Druckfarbe später ineinanderläuft. Wollen Sie Druckdaten erstellen und darin einen Text in schwarzer Schrift anlegen, sollten Sie hierfür 100 % Schwarz („Key“) anwenden – ein gemischtes Schwarz kann zu einem unsauberen Ergebnis führen.

Legen Sie Texte als Vektor oder Pfad an, falls der Zeichensatz nach dem PDF-Export nicht schon automatisch eingebettet ist. Schriften sollten grundsätzlich in Ihre Druckdatei eingebettet sein. Wenn Sie Schriften einbetten, wird die Schriftinformation in das Dokument übertragen und Schriftbild sowie Laufweite werden korrekt dargestellt.

5. Welcher Dateityp stimmt?

Ihre Druckdaten sollten sich nicht nach dem Erstellen mehr bearbeiten lassen – speichern Sie sie darum immer in einem geschlossenen Format. Grundsätzlich am besten geeignet sind PDF-Dateien. Darin sind alle relevanten Daten und Elemente wie Fotos, Grafiken, Schriften und Linien abgebildet. Wenn die Druckvorstufe Umwandlungen vornehmen muss, kann es zu Qualitätsverlusten kommen.

Nur in Ausnahmefällen, etwa bei T-Shirts, können bei WIRmachenDRUCK auch TIFF-Dateien eingesetzt werden. Verwenden Sie daher generell das Format PDF X1a:2001 1.3. Denken Sie auch daran, Einschränkungen und Sicherheitseinstellungen zu deaktivieren und kein Passwort für Ihr PDF-Dokument zu vergeben.

Weißer PDF-Schriftzug auf rotem Grund zeigt, dass Druckdaten als PDF-Datei erstellt werden sollten.

6. Welche Programme kann ich verwenden?

Nutzen Sie optimalerweise eine professionelle Grafikdesign-Software, um Druckdaten zu erstellen. Wir empfehlen Ihnen:

  • Adobe InDesign
  • Adobe Illustrator
  • Adobe Photoshop
  • Affinity Designer
  • Affinity Publisher
  • CorelDRAW

Alle genannten Layout-Programme sind kostenpflichtig. Falls Sie noch keines im Einsatz haben, können Sie abwägen, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Person sitzt am Schreibtisch und erstellt Druckdaten mit einem professionellem Layout-Programm.
Erstellen Sie Ihre Druckdaten am besten mit professionellen Grafik- und Layout-Programmen.

Open Source Programme wie GIMP oder Scribus eignen sich ebenso für die Erstellung Ihrer Druckdaten. Je nach Komplexität der Druckinhalte stellen auch Textverarbeitungsprogramme mögliche Alternativen dar. Microsoft Word und Apple Pages können Sie etwa für simple Textgestaltungen mit Bildern einsetzen. Auch die Angebote an Vorlagen für Visitenkarten und Co können nützlich sein.

Ihre universale Druckdaten-Checkliste

Mit unserer allgemeingültigen Checkliste gelingt es Ihnen auf Anhieb, Druckdaten zu erstellen! Wir haben die wichtigsten Aspekte einer druckfertigen Datei zusammengefasst.

Druckdaten erstellen – so geht’s

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Sonderfarben HKS und Pantone: Unterschiede und Gemeinsamkeiten https://www.wir-machen-druck.de/blog/sonderfarben-pantone-hks https://www.wir-machen-druck.de/blog/sonderfarben-pantone-hks#respond Fri, 05 Dec 2025 07:33:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=416 Manchmal reicht die CMYK-Farbpalette nicht aus und es lohnt sich, die Sonderfarben von HKS und Pantone zu nutzen. Alles über die beiden Farbsysteme erfahren Sie hier.

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Was sind Sonderfarben und wo kommen sie zum Einsatz?

Sie kennen sicher die CMYK-Farben: Cyan, Magenta, Yellow und Key. Der CMYK-Farbraum ist groß, allerdings kann der gängige Druck in bestimmten Fällen nicht jeden Farbton genau abbilden. Hier kommen die Sonderfarben HKS und Pantone ins Spiel:

Hand mit ausgebreitetem Farbfächer für Sonderfarben HKS oder Pantone

Um den gewünschten Farbton sicherer zu erreichen, nutzen Online-Druckereien eigens rezeptierte, systematisch normierte Farben. Diese werden Sonder- oder Schmuckfarben genannt.

Eine Sonderfarbe ist eine vorab gemischte Volltonfarbe, die als fünfte oder sechste Grundfarbe bei der Produktion hinzukommt. Lassen Sie beispielsweise Briefpapier mit Sonderfarben drucken, ist Ihnen möglicherweise aufgefallen, dass manche Druckereien 5/0-farbigen oder 6/0-farbigen Druck anbieten. 6/0-farbig bedeutet, dass zwei Sonderfarben gedruckt werden. Sonderfarben kommen zumeist im Offsetdruck zum Einsatz.

Sonderfarben als Markenzeichen

Sonderfarben wie HKS oder Pantone sind vor allem dann praktisch, wenn Sie Ihr Corporate Design exakt umsetzen möchten; nur so können Briefumschläge, Visitenkarten, Verpackungen und Flyer immer wieder weitgehend exakt in der gewünschten Farbnuance umgesetzt werden. Sonderfarben schaffen also Wiedererkennungswert.

Denn während CMYK-Farben in den verschiedenen Druckwerken nach und nach aufgetragen werden und das Ergebnis je nach Maschine leicht variiert, sind die Sonderfarben von HKS und Pantone bereits fertig gemischt und bilden damit den gewünschten Farbton präziser ab. Auch wenn Sie sehr knallige Farben oder spezielle Farbtöne wie Gold und Silber wünschen, erzielen Sie mit Sonderfarben von HKS und Pantone besonders hochwertige Ergebnisse.

Briefpapier-Set und Visitenkarten mit Sonderfarben HKS bzw. Pantone im Corporate Design

Allerdings: Sonderfarben sind teurer als CMYK-Farben, da Sonderfarben nicht in derart großen Mengen hergestellt werden. Teils werden die Pigmente für die Farben immer noch aus der Natur bezogen.

Zwei Systeme: HKS- und Pantone-Sonderfarben

Farbe ist nicht gleich Farbe – diese Erfahrung haben Sie in der Praxis beim Proof vielleicht auch schon gemacht. Nicht umsonst haben sich Farbsysteme etabliert, die einen Standard für die jeweilige Farbe definieren und damit optimale Orientierung bieten. Im Druckwesen gibt es zwei gängige Systeme für die Normierung der Farben: Das US-amerikanische System Pantone und das in Deutschland geläufige HKS-System.

Beide überzeugen mit einer umfangreichen Palette an Sonder- und Schmuckfarben, die Druckereien entweder selbst vor dem Druck mischen oder anliefern lassen. Eine weitere Gemeinsamkeit: Sowohl die Sonderfarben der HKS- als auch der Pantone-Palette lassen sich mehr oder weniger mit CMYK simulieren. Hierfür existieren online spezielle Umrechnungstabellen.

Darüber hinaus gibt es weitere Farbsysteme, etwa RAL, NCS oder auch die DIN 6124 für die Normung von Wandfarben.

Tipp: Farbfächer nutzen

Damit Sie sich ein Bild der verschiedenen Sonderfarbtöne machen können, bieten die Hersteller HKS und Pantone spezielle Farbfächer zum Kauf an. Wählen Sie unbedingt den passenden Fächer – teils gibt es abhängig vom Bedruckstoff unterschiedliche Farbfächer. HKS liefert beispielsweise separate Fächer für gestrichene Papiere (K) und ungestrichene Papiere (N) mit erheblichen Farbunterschieden bei manchen Farbtönen.

Was ist Pantone?

Lawrence Herbert entwickelte 1963 das Pantone-System. Es gilt heute als bekanntestes System standardisierter Farben und fasst Farbtöne in Pantone-Farbfächern zusammen. Neben dem Druckwesen verwenden auch Architekturbüros oder die Textilindustrie die Sonderfarben des Pantone-Systems.

Damit ein bestimmter Pantone-Farbton im Druck auch wirklich der Farbpalette entspricht, ist die Papierart entscheidend. Verbindlich gemischte Pantone-Farben können sich je nach Papiervariante unterschiedlich darstellen. Pantone differenziert deshalb zwischen gestrichenen, also Papierarten mit glatter Oberfläche (C = Coated), und ungestrichenen, unbehandelten Papierarten mit rauer Oberfläche wie Naturpapier (U = Uncoated).

Mit 1.755 Sonderfarben beeindruckt das Pantone-Matching-System bereits in der Pantone-Basis-Variante. Zahlreiche zusätzliche Pantone-Systeme eröffnen einen enormen Spielraum bis hin zu Metallic- oder Neon-Tönen.

Ausgebreiteter Farbfächer mit Gelb- bis Blaunuancen des Farbsystems Pantone

Was ist HKS?

Zwei aufgefächerte Farbfächer mit Gelb- bis Lilatönen des Farbsystems HKS

Hostmann-Steinberg Druck, Kast + Ehinger Druckfarben sowie H. Schmincke & Co. – die Anfangsbuchstaben dieser Gründungsfirmen des 1968 gegründeten Warenzeichenverbandes e.V. lieferten das Kürzel HKS. Seither fassen die HKS-Farbfächer 3.520 Volltonfarben zusammen, die aus dem Zusammenspiel von 88 Basisfarben und je 39 Nuancen resultieren.

Auch HKS differenziert seine Palette nach gestrichenen (K) und ungestrichenen (N) Papierarten. Für Zeitungspapier und Endlosdruck gibt es ebenfalls eigene Paletten:

  • HKS K für gestrichenes Papier wie Kunstdruckpapiere
  • HKS N für ungestrichene Papiere, also Naturpapiere
  • HKS Z für Zeitungspapier
  • HKS E für Endlosdruckpapier

Unterschiede zwischen Pantone und HKS

PantoneHKS
Insgesamt mehr Farben als bei HKS, denn zu 1.755 Volltonfarben in der Pantone-Basis-Variante gesellen sich zahlreiche Töne in anderen Systemen.3.520 Volltonfarben
nicht speziell für die Papierindustrie entwickeltes Systemauf die Papierindustrie zugeschnittenes System
Pantone-Farben kommen z. B. auch bei Textilien oder in der Architektur zum Einsatz und sind damit sehr vielseitig.HKS-Farben sind nur auf Papier zu finden.
im Druck weniger gut in CMYK nachstellbarrelativ gut in CMYK nachstellbar
Die CMYK-Werte in Pantone-Umrechnungstabellen sind häufig Zahlen mit mehreren Nachkommastellen und damit beim Druck schwerer genau zu treffen.Die Farbwerte in der HKS-Umrechnungstabelle lassen sich relativ präzise drucken, da sie speziell für den Offsetdruck entwickelt wurden.

Anleitung: So legen Sie eine Sonderfarbe an

Um das gewünschte Druckergebnis zu erhalten, sollten Sie beim Anlegen von Sonderfarben umsichtig vorgehen. Wir haben für Sie ein ausführliches Tutorial hinterlegt – einfach anklicken und Schritt für Schritt die gewünschte Sonderfarbe erfolgreich anlegen.

Screenshot aus Grafikprogramm: Anlegen eines Volltonfarbkanals für HKS oder Pantone
Jetzt Sonderfarben anlegen

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