WIRmachenDRUCK-Blog https://www.wir-machen-druck.de/blog/ Wed, 17 Dec 2025 11:00:10 +0000 de-AT hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.wir-machen-druck.de/blog/wp-content/uploads/2025/02/cropped-favicon-1-32x32.png WIRmachenDRUCK-Blog https://www.wir-machen-druck.de/blog/ 32 32 Selfpublishing leicht gemacht: Tipps für Selbstverlegende https://www.wir-machen-druck.de/blog/selfpublishing-tipps-und-tricks https://www.wir-machen-druck.de/blog/selfpublishing-tipps-und-tricks#respond Fri, 05 Dec 2025 18:12:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=816 Beim Selfpublishing halten Sie alle Fäden in der Hand. Allerdings liegt die Verantwortung ebenfalls bei Ihnen. Vorzüge und Nachteile wollen abgewogen sein.

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Was ist Selfpublishing?
Stehendes, aufgeklapptes Buch von oben aufgenommen als zentrales Element des Selfpublishings

Mit Selfpublishing ist der sogenannte Eigenverlag oder Selbstverlag gemeint. Wenn Sie als Autorin oder Autor das Veröffentlichen Ihres selbst geschriebenen Buches in die eigene Hand nehmen wollen, ist Selfpublishing, ganz ohne Verlag, perfekt für Sie.

Als Selfpublisherin oder Selfpublisher kommt allerdings auch Arbeit auf Sie zu. Lektorat, Satz, Covergestaltung – um all das möchte sich gekümmert werden. Natürlich können Sie diese Dienstleistungen extern vergeben. Im Selbstverlag müssen Sie sich jedoch eigenständig um die Organisation kümmern.

Welche Arten von Selfpublishing gibt es?

Wenn Sie Ihr Buch im Selfpublishing veröffentlichen, haben Sie die Wahl, ob Sie mit oder ohne einen sogenannten Print-on-Demand-Anbieter beziehungsweise Distributor arbeiten möchten.

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Print-on-Demand-Anbieter wie etwa Amazon oder epubli. Über diese können Sie Ihr Buch via Print-on-Demand drucken lassen. Bei diesem Verfahren wird Ihr Buch nur dann gedruckt, wenn es tatsächlich bestellt wurde. Die Angebote, Bedingungen und Leistungen variieren je nach Anbieter stark. Häufig lassen sich Autorenservices, zum Beispiel die Covergestaltung, hinzubuchen. Die Bereitstellung einer ISBN übernimmt oft ebenfalls der Distributor.

Wer ohne Print-on-Demand-Anbieter agiert, lässt die Bücher alle auf einmal drucken, etwa bei einer Online-Druckerei. Lagerung, Versand und Vertrieb liegen in Ihrer Verantwortung als Autorin beziehungsweise Autor. Im Gegenzug behalten Sie die volle Kontrolle.

Erfolgreiches Selfpublishing: aufgeschlagenes Buch in den Händen einer Person

Wie viel kostet Selfpublishing?

Eine genaue Summe, wie viel Selfpublishing kostet, ist schwierig zu nennen, da sie von vielen Faktoren abhängt. Über folgende Kosten sollten Sie sich bewusst sein, sofern Sie keine pauschalen Services über einen Selfpublishing-Distributor in Anspruch nehmen möchten:

Lektorat

Das Lektorieren einer Normseite (je nach Berechnung 1.500 oder 1.800 Zeichen mit Leerzeichen) kostet etwa zwischen 4 und 10 Euro. Das macht für einen Roman gut und gern 2.000 Euro. Es lohnt sich jedoch, in ein gutes Lektorat zu investieren, denn dadurch kann Ihre Geschichte an Qualität und Professionalität gewinnen. Das zahlt sich letztendlich aus. Übrigens: Etwas günstiger ist ein Korrektorat, bei dem nur Fehler im Text korrigiert werden. Inhaltliche und stilistische Verbesserungsvorschläge bleiben aus.

Satz

Pro Normseite können Sie überschlagsweise mit 3,50 Euro rechnen. Viele Angebote erhalten Sie jedoch erst auf Anfrage. Enthält Ihr Buch Bilder, Tabellen oder wünschen Sie ein ausgefalleneres Layout, können die Kosten entsprechend steigen. Sie können sich auch selbst um den Buchsatz kümmern, jedoch kostet dies Zeit und erfordert Erfahrung sowie eventuell entsprechende Software.

Covergestaltung

Für die Covergestaltung sollten Sie grob 200 bis 600 Euro einplanen. Denken Sie daran: Der Umschlag ist das Aushängeschild Ihres Buches – wer mit dem Cover überzeugt, gewinnt Leserinnen und Leser leichter für sich. Sie können Ihr Buchcover alternativ auch online selbst gestalten.

Druck

Hardcover oder Softcover – auch die Art des Buches schlägt sich in den Kosten nieder. Ebenso haben beispielsweise die Papiersorte, Seitenanzahl, Auflage und eventuelle Veredelungen einen Einfluss auf die Druckkosten. Am besten informieren Sie sich direkt bei Ihrer Druckerei über die Preise

Dennoch lohnt es sich in jedem Fall, Ihr Buch professionell drucken zu lassen – sei es nur als persönliches Erinnerungsstück oder als Weihnachtsgeschenk für Eltern oder den Freundeskreis.

Im Selfpublishing erschienen: mehrere Stapel Hard- und Softcoverbücher im Verkaufsregal

Marketing

Beim Marketing hängen die Kosten stark von den Maßnahmen ab, die Sie geplant haben. Zahlreiche Aktionen sind sogar kostenlos oder zu günstigen Preisen möglich. Für einen Post auf Ihrem eigenen Social-Media-Profil zahlen Sie nichts und Werbematerialien wie Flyer drucken Sie heute selbst in kleinen Auflagen günstig. Konkrete Tipps, um Ihr Buch selbst unter die Leute bringen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Mit welchen Margen lässt sich beim Selfpublishing rechnen?

Obwohl beim Selfpublishing Kosten auf Sie als Autorin oder Autor zukommen, hat diese Art der Publikation einen großen Vorteil: Der Gewinn kommt, wenn Sie Ihr Buch selbst veröffentlichen, Ihnen allein zu. Wer über Print-on-Demand-Anbieter veröffentlicht, erhält immerhin eine Autorenmarge von etwa 70 Prozent für E-Books – diese variiert jedoch je nach Anbieter. Für gedruckte Bücher fällt sie zudem deutlich niedriger aus.

Bei klassischen Verlagen mit Autorenverträgen können Sie, je nach Genre, Größe des Verlags und verkaufter Auflage, hingegen nur mit etwa fünf bis zehn Prozent des Nettoladenpreises Ihres gedruckten Buches rechnen. Bei E-Books liegt der prozentuale Anteil zwar höher, da diese aber deutlich günstiger sind, sind auch hier die Honorare nicht überragend.

So bringen Sie Ihr Selfpublishing-Buch unter die Leute

Damit Ihnen der Erfolg mit Ihrem eigenen Buch glückt, haben wir einige Tipps und Tricks zusammengestellt:

  1. Halten Sie Lesungen in (regionalen) Buchhandlungen
  2. Legen Sie Ihr eigenes Buch zur Kommission in diversen Buchhandlungen aus
  3. Verteilen Sie kostenlose Leseproben
  4. Nutzen Sie verschiedene Social-Media-Kanäle, um Ihr Buch viral zu vermarkten
  5. Publizieren Sie Ihr Werk auch in digitaler Form – als E-Book

1. Halten Sie Lesungen in (regionalen) Buchhandlungen …

Selfpublishing-Ziel: In aufgeschlagenem Buch blättern zwei Finger die oberste Seite um.

… oder Büchereien, auf Messen, in Hochschulen oder gastronomischen Einrichtungen! Mit Lesungen erregen Sie nicht nur in der lokalen Presse Aufmerksamkeit. Sie bieten auch ein spannendes Abendprogramm und gute Unterhaltung für Ihre potenzielle Leserschaft: Ab sofort verbindet diese mit Ihren Büchern einen netten Abend, von dem sie gerne im Bekanntenkreis erzählen – Mundpropaganda ist nach wie vor die beste Werbung für Ihr selbstverlegtes Buch.

Ein weiterer Vorteil für Selbstverlegerinnen und Selbstverleger ist, dass Sie bei Lesungen handsignierte Exemplare Ihres selbst veröffentlichten Buches anbieten können. Echte Bücherwürmer wissen personalisierte Werke wertzuschätzen, da diese Bücher Unikate sind.

Tipp: Sie können Lesungen auch auf Video-Plattformen oder auf Ihrer Homepage anbieten.

2. Legen Sie Ihr eigenes Buch zur Kommission in Buchhandlungen aus

Ob Sie anfänglich Gewinn mit Ihrem selbst veröffentlichten Werk machen oder nicht, lässt sich kaum vorhersagen – es kommt darauf an, wie gut Ihr Werk ankommt, wie präsent es ist und wie gut Sie bisher gewirtschaftet haben, zum Beispiel beim Buchdruck oder beim Kommissionsvertrag.

Der kann sich aber lohnen, denn auf diese Weise erreichen Sie als Selfpublisherin oder Selfpublisher viele neue Leserinnen und Leser! Für einen Kommissionsvertrag schließen Sie einen internen Vertrag mit einem Kommissionär oder einer Kommissionärin ab und zahlen eine Provision. Mit dem Vertrag regeln Sie alles rund um den (Mindest-)Preis, die Transportkosten, die Haftung, die Dauer und die Kündigung. Im Gegenzug haben Sie die Gewissheit, dass Ihr selbstgeschriebenes Buch in die richtigen Hände kommt.

Durch Selfpublishing im Buchhandel: vier gestapelte Bücher mit einem breit aufgefächerten darauf

Die Kommission in diversen Buchhandlungen bietet Ihnen eine Plattform für den Verkauf. Nicht verkaufte Werke werden an Sie zurückgegeben. Diese Bücher können Sie anschließend einer anderen Buchhandlung anbieten – oder Sie versuchen Ihr Glück direkt bei mehreren Buchhandlungen gleichzeitig.

3. Verteilen Sie kostenlose Leseproben

Lächelnde Frau in Buchhandlung mit Selfpublishing-Buch in den Händen

Manchmal reicht der Klappentext nicht aus, um sich ein Bild von einem Buch zu machen. Leseproben in Form von Flyern oder Broschüren können nicht nur dabei helfen, Ihr Buch umfassend zu repräsentieren – sie lassen sich auch gut als Werbemittel Ihres selbst verlegten Buches verteilen. Dabei ist die Optik der Leseprobe maßgeblich für einen ansprechenden ersten Eindruck: Das Auge liest mit!

Überzeugen Sie mit Ihrem Layout und mit ausgewählten Zeilen Ihres Werkes und machen Sie Lust auf mehr. Verteilen Sie Ihre Textausschnitte beispielsweise im Freundes- und Bekanntenkreis. Sie können Ihre Textproben auch als Handzettel in Buchhandlungen verteilen, in Bibliotheken auslegen oder per Post an Interessierte verschicken – es gibt viele Möglichkeiten, Ihr selbstgeschriebenes Buch mittels Leseproben publik zu machen.

4. Nutzen Sie verschiedene Social-Media-Kanäle, um Ihr Buch zu vermarkten

Nutzen Sie als Selfpublisherin oder Selfpublisher die Mittel der sozialen Medien, um Ihre Leserschaft kostengünstig und auf Augenhöhe zu erreichen. Ob Instagram, LinkedIn oder TikTok: Inzwischen gibt es viele soziale Netzwerke – die einen mehr für diese, die anderen für jene Zielgruppe geeignet.

Das Stichwort #BookTok auf der Plattform TikTok ist Ihnen möglicherweise ein Begriff. Unter diesem Hashtag finden Sie Buchempfehlungen, Lesungen, Rezensionen und mehr. Vernetzen Sie sich mit anderen Autorinnen und Autoren, interagieren Sie mit Beiträgen und berichten Sie aus dem Schreiballtag, um sich eine Community aufzubauen. Besonders beliebt ist TikTok bei jungen Menschen, doch es ist längst keine reine Gen-Z-Plattform mehr. Ein Blick kann sich also lohnen.

Auch mit einem Blog können Sie Ihre Bekanntheit steigern: Interessante Beiträge werden von den Lesenden kommentiert, geteilt oder geliked.

Marketing fürs Selfpublishing: Person vor Laptop mit Handy und Stift in den Händen

5. Publizieren Sie Ihr Werk auch in digitaler Form als E-Book

Im Urlaub, auf dem Weg zur Arbeit oder zu Hause – E-Books sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Vor allem aufgrund fehlender Druck-, Transport- und Lagerkosten werden E-Books günstig oder sogar kostenlos auf Onlineplattformen angeboten. Für Sie als Selfpublisherin oder Selfpublisher hat das einen entscheidenden Vorteil: Ihr Werk lässt sich schnell und kostengünstig unter die Leute bringen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Ihr E-Book online veröffentlichen können: Entweder beliefern Sie die entsprechenden Onlineanbieter selbst oder Sie lassen sich die Arbeit von einem Distributor abnehmen. Informieren Sie sich direkt beim entsprechenden E-Book-Shop und fragen Sie unverbindlich nach den Konditionen.

Zu den gängigsten Anbietern zählen:

  • tolino media
  • Amazon KDP 
  • Books on Demand
  • epubli
Selfpublishing von E-Books: von oben aufgenommene Person mit E-Reader auf dem Oberschenkel

Und los geht’s! Mit unseren Tipps und Tricks ist der erste Schritt getan. Ihr Projekt Selfpublishing kann beginnen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und drücken die Daumen, dass Ihr selbstgeschriebenes Buch bei den Leserinnen und Lesern herausragend ankommt.

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Falzarten: zahlreiche Möglichkeiten für Ihre Printmedien https://www.wir-machen-druck.de/blog/falzarten-moeglichkeiten https://www.wir-machen-druck.de/blog/falzarten-moeglichkeiten#respond Fri, 05 Dec 2025 14:18:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=888 Einbruchfalz, Altarfalz oder Kreuzbruchfalz – diese und noch mehr Falzarten stehen Ihnen zur Auswahl. Doch was sind die Unterschiede und wofür eignet sich welche Falzart?

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Welche Produkte werden gefalzt?

Prinzipiell können Sie alle Produkte aus Papier maschinell falzen lassen, die später gefaltet oder aufgeklappt werden sollen. Häufige Produkte mit unterschiedlichen Falzarten sind:

  • Faltblätter und Falzflyer (Folder)
  • Einladungskarten, Grußkarten etc.
  • Stadtpläne
  • Beipackzettel
  • Postkarten als Klappkarten
  • Klappvisitenkarten

Die gängigsten Falzarten auf einen Blick

  1. Einbruchfalz
  2. Parallelfalz (Parallelmittenfalz)
  3. Zickzackfalz
  4. Wickelfalz
  5. Kreuzbruchfalz
  6. Altarfalz
  7. Treppenfalz
  8. Quadratfalz
  9. Kombi-Falzarten

Falzarten und Anwendungsbeispiele

Einbruchfalz

Hierbei handelt es sich um einen sehr einfachen Falz. Der Papierbogen wird entweder im Hoch- oder Querformat einmal in der Mitte gefalzt. Deshalb wird diese Falzart auch Mittelfalz genannt. Beim Falzen entsteht also ein Bruch, der vier gleich große Seiten ergibt. Der Einbruchfalz eignet sich ideal, wenn ideal, wenn Sie Flyer drucken – oder für Klappkarten oder Klappvisitenkarten.

Zwei Illustrationen der Falzart Einbruchfalz: als Papierbogen mit einem Bruch und gefaltet

Parallelfalz

Hierbei wird der Papierbogen im Quer- beziehungsweise im Hochformat zwei- oder dreimal parallel gefalzt. Die Falzkanten verlaufen dabei immer in derselben Richtung. Streng genommen gehören zum Parallelfalz auch andere Falzarten wie beispielsweise der Zickzackfalz. Wenn umgangssprachlich vom Parallelfalz die Rede ist, ist meist der Parallelmittenfalz gemeint.

3-Bruch-Parallelfalz bzw. Doppelparallelfalz:

Die Falzung wird zweimal mittig ausgeführt. So ergeben sich acht Seiten.

5-Bruch-Parallelfalz:

Beim Falzen wird der erste Doppelbogen ein zweites und drittes Mal auf je ein Drittel gefalzt. Dadurch bilden sich zwölf Seiten.

Der Parallelfalz wird gern für inhaltsreiche Werbemaßnahmen eingesetzt. Da ein Parallelfalz-Flyer – ebenso wie ein Wickelfalz-Flyer – eine geschlossene Kante besitzt, eignet er sich für die maschinelle Kuvertierung und ist damit beliebt für Postwurfsendungen.

Zwei Illustrationen der Falzart Parallelfalz: als Papierbogen mit drei Brüchen und gefaltet

Zickzackfalz

Diese Falzart, auch Z-Falz oder Leporello-Falz genannt, ist häufig mit zwei bis fünf parallelen Brüchen anzutreffen. Der Bogen wird abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen gefalzt. So entsteht die typische Akkordeon-Form für Druckerzeugnisse mit sechs bis zwölf Seiten.

Besonders geeignet ist diese Falzart für thematisch sortierte Inhalte wie zum Beispiel bei Messefoldern oder Getränkekarten, denn ein Printprodukt mit Zickzackfalz lässt sich an jeder beliebigen Stelle leicht öffnen.

Zwei Illustrationen der Falzart Zickzackfalz: als Papierbogen mit drei Brüchen und gefaltet

Wickelfalz

Beim Wickelfalz wird der Papierbogen zwei- bis viermal parallel gefalzt. Diese Falzart gilt als Sonderform des Parallelfalzes, bei der das Papier stetig nach innen gefalzt wird – es wird also ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil herum gefalzt. Das fertige Produkt sieht wie „eingewickelt“ aus. Vom 2-Bruch- bis zum 4-Bruch-Wickelfalz bilden sich dabei sechs bis zehn Seiten.

Der Wickelfalz wird häufig für Programmflyer oder Tourismusinformationen verwendet. Lose Informationsseiten integrieren Sie ganz leicht in den Flyer, ohne dass diese seitlich herausrutschen. Dies ist besonders praktisch bei variierenden Zusatzinformationen oder Spezialangeboten.

Zwei Illustrationen der Falzart Wickelfalz: als Papierbogen mit zwei Brüchen und gefaltet

Kreuzbruchfalz

Die klassische Falzart für Gebrauchsanweisungen, Plakate, Stadtkarten und Infografiken sind sogenannte Kreuzbrüche, die auf zwei Arten anwendbar sind:

2-Bruch-Kreuzfalz

Der Papierbogen wird zweimal mittig über Kreuz gefalzt – zuerst in Längsrichtung, dann in Querrichtung. Hierdurch entsteht ein achtseitiges Printprodukt.

3-Bruch-Kreuzfalz

Ein dritter Bruch wird zusätzlich mittig in Längsrichtung vorgenommen, sodass insgesamt 16 Seiten entstehen.

Der markanteste Vorteil dieser Falzart ist ein kompaktes Endproduktformat – ideal für Druckerzeugnisse, auf denen Sie viele Informationen auf wenig Platz unterbringen möchten. Allerdings müssen Betrachterinnen und Betrachter das Produkt komplett auseinanderfalten, um alle Inhalte zu sehen.

Tipp: Produkte mit Kreuzbruchfalz bestellen Sie am besten mit einer niedrigen Papiergrammatur – je nach Anzahl der Seiten entstehen sonst Quetschfalten, die die Optik des Endprodukts beeinträchtigen können.

Zwei Grafiken der Falzart Kreuzbruchfalz: als Papierbogen mit zwei gekreuzten Brüchen und gefaltet

Altarfalz

Bei dieser Falzart erhält der Papierbogen zwei oder drei parallel verlaufende Falzlinien, wobei jeweils die außen liegenden Seiten nach innen gefalzt werden. Es gibt zwei Varianten:

2-Bruch-Altarfalz

Der linke und rechte Außenflügel des Papierbogens wird jeweils nach innen zur Mittellinie gefalzt. Somit entstehen sechs Seiten, wobei der mittlere Teil doppelt so groß ist wie die beiden äußeren Flügel. Letztere werden wie ein Fenster nach rechts und links aufgeklappt, um die Mittelseite einzusehen. Deshalb spricht man auch vom offenen Fensterfalz.

3-Bruch-Altarfalz

Bei dieser Variante wird der Papierbogen mit Fensterfalz noch einmal an der Mittellinie nach innen gefalzt. Hierdurch entstehen insgesamt acht gleich große Seiten. Im geschlossenen Zustand sind lediglich Titel- und Rückseite des Druckerzeugnisses zu sehen.

Die eingeklappten Flügel rufen durch den verborgenen Inhalt Aufmerksamkeit und Neugierde bei Kundinnen und Kunden hervor. Außerdem können Sie ausführliche Beschreibungen mithilfe dieser Falzart in handlichen Standardformaten unterbringen.

Zwei Illustrationen der Falzart Altarfalz: als Papierbogen mit drei Brüchen und gefaltet

Treppenfalz

Der Treppen- oder Stufenfalz ist eine besondere Art des Zickzackfalzes. Man faltet die Seiten ebenfalls in wechselnder Richtung, dabei werden sie aber stufenweise kleiner beziehungsweise größer. Wird der geschlossene Folder von der kleinsten Seite her betrachtet, ergibt sich eine Registeransicht am rechten Außenrand. Diese Falzart ist ideal, wenn Sie einzelne Themen einer Faltbroschüre bereits im geschlossenen Zustand sichtbar machen wollen.

Zwei Illustrationen der Falzart Treppenfalz: als Papierbogen mit drei Brüchen und gefaltet

Quadratfalz

Beim Quadratfalz handelt es sich um ein zentrales Quadrat, um welches vier anliegende Quadrate gefaltet werden. Das Produkt verfügt somit über zehn Seiten. Diese ausgefallene Falzart bietet sich an, wenn Sie zum Beispiel im verdeckten mittleren Quadrat eine Kernbotschaft vermitteln wollen und in den anliegenden Quadratklappen entsprechende Zusatzinformationen.

Zwei Illustrationen der Falzart Quadratfalz: als Papierbogen mit vier Brüchen und gefaltet

Für Spezialfälle: Kombi-Falzarten

Wünschen Sie ausgefallenere gefalzte Druckerzeugnisse, kommen auch Kombinationen verschiedener Falzarten infrage, zum Beispiel:

2-Bruch-Zickzack-Kreuzfalz: Hier werden zunächst zwei Zickzackfalzungen ausgeführt, gefolgt von einer Kreuzfalzung. Diese Falzart ist praktisch, wenn Sie beispielsweise Plakate falzen müssen, um sie per Post zu versenden. Durch die Art des Falzes wird das Plakat verhältnismäßig wenig beansprucht.

Zwei Illustrationen der Falzart 2-Bruch-Zickzack-Kreuzfalz: als Papierbogen und gefaltet

3-Bruch-Zickzack-2-Bruch-Parallelmittenfalz: Der Bogen wird dreimal im Zickzack gefalzt und mit einer mittigen 2-Bruch-Parallelfalzung kombiniert. Diese Art des Falzes kommt meist bei Landkarten zum Einsatz.

Zwei Illustrationen der Falzart 3-Bruch-Zickzack-2-Bruch-Parallelmittenfalz: als Papierbogen und gefaltet

4-Bruch-Parallelwickelfalz: Die ersten vier Seiten werden „eingewickelt“, die letzte, innerste Seite dann aber in die entgegengesetzte Richtung gefalzt. Ein Vorteil dieser recht speziellen Falzart ist die rundum geschlossenen Kante.

Zwei Illustrationen der Falzart 4-Bruch-Parallelwickelfalz: als Papierbogen mit vier Brüchen und gefaltet

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Messeauftritt planen: die vollständige Checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/messeauftritt-planen-checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/messeauftritt-planen-checkliste#respond Fri, 05 Dec 2025 11:35:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=405 Ein erfolgreicher Messeauftritt will wohlorganisiert sein. Unsere PDF-Checkliste zum Download liefert Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Schritte.

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1. Ziele definieren

Zuallererst ist es wichtig, die Ziele Ihres Messeauftritts zu definieren. Was soll dieser bewirken ­– welchen Nutzen sollen sowohl Ihr Unternehmen als auch die Besuchenden daraus ziehen? Welche konkrete Zielgruppe möchte Ihr Unternehmen auf der Messe adressieren?

Eventuell nehmen auch langjährige oder potenzielle Kooperationsunternehmen teil, bei denen Sie schon länger auf eine Zusammenarbeit hinarbeiten. Oder Sie sehen Ihren Messeauftritt als Chance, sich gegen die ebenfalls anwesende Konkurrenz zu behaupten.

Aus den Zielen lassen sich elementare Erkenntnisse gewinnen, welche die Basis Ihres Messekonzeptes bilden.

2. Richtige Messe wählen

Sie können Ihre Messeplanung noch so hervorragend aufsetzen – sie ist wenig wirksam, wenn Sie auf der falschen Messe sind. Informieren Sie sich daher vorab ausführlich über das Programm und die vertretenen Branchen sowie Unternehmen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Zielgruppe zugegen ist.

Bei der Anzahl der Messeteilnahmen gilt: Weniger ist mehr. Setzen Sie lieber auf ausgewählte Messen, die zu Ihrem Unternehmen passen, anstatt auf Masse.

3. Budgetplan erstellen

Im nächsten Schritt geht es um finanzielle Parameter: Welches Budget ist für die Umsetzung erforderlich und welche Faktoren sind zu berücksichtigen? Halten Sie alle Ausgaben in einem Budgetplan fest. So behalten Sie stets den Überblick über Ihre Kostenkalkulation.

Wie viel kostet ein Messeauftritt?

Die Kosten eines Messeauftritts unterscheiden sich je nach Messe und setzen sich aus diversen Positionen zusammen. Dazu zählen zum einen Ausgaben für den Messestand ­als solchen. Neben der reinen Standmiete bieten die Veranstaltenden oftmals Leistungen wie Montage, Transport, Reinigung oder einen Security-Service an. Ob für Parkausweise oder Ausstellerausweise zusätzliche Kosten auf Sie zukommen oder Sie eventuell Versicherungen benötigen, sollten Sie in jedem Fall zuvor prüfen.

Zum anderen fallen bei Messeauftritten innerhalb des Unternehmens Kosten an: Personalkosten für die Organisation, Durchführung und Nachbereitung des Events. Darüber hinaus sind Reisekosten oder Ausgaben für Übernachtungen sowie Werbeartikel und Co, die Sie als Messeausstattung kaufen, in Ihrer Kalkulation nicht zu vernachlässigen.

Eine Kalkulation am Taschenrechner symbolisiert das Budget, um den Messeauftritt zu planen.
Ein Budgetplan ist unerlässlich für die Kostenkalkulation Ihres Messeauftritts.

Planen Sie Ihre Ressourcen so detailliert wie möglich in Ihrer Budgetkalkulation ein. Damit beugen Sie unliebsamen Überraschungen vor.

4. Messeteam zusammenstellen und briefen

Mit einem kompetenten Team sind Sie bei Ihrem Messeauftritt bestens aufgestellt. Wählen Sie Ihr Standpersonal aus und achten Sie darauf, alle Mitglieder Ihres Messeteams vorab fachgerecht zu briefen:

  • Erläutern Sie die Messeziele Ihres Unternehmens.
  • Klären Sie über die inhaltliche Ausrichtung des Events auf.
  • Überlegen Sie, welche Motivation die Besuchenden zum Stand führt (Produktneuheiten, Wissensaustausch, persönliches Kennenlernen usw.).
  • Geben Sie dem Personal Tipps zur Kommunikation mit Kundschaft oder Interessierten.
  • Schulen Sie Ihr Team, z. B. im Hinblick auf Unternehmensgeschichte, Produktportfolio und Produktdemo.
  • Klären Sie Aufgaben und Kompetenzen innerhalb des Teams im Vorfeld.

Mit geschulten Mitarbeitenden legen Sie einen essenziellen Grundstein für einen seriösen Gesamtauftritt!! Zu einem professionellen Erscheinungsbild trägt auch die Kleidung bei. Egal ob Hemden, Poloshirts, Hoodies und Co – lassen Sie Textilien bedrucken und statten Sie Ihr Team in einem einheitlichen Look aus, worauf Ihr Logo gut zu erkennen ist. So können alle Messeteilnehmenden Ihr Personal jederzeit Ihrem Unternehmen zuordnen.

5. Frühzeitig buchen: Reise, Transport, Unterkunft

Transportmittel beziehungsweise öffentliche Verkehrsmittel und Unterkünfte sind zu Messezeiten heiß begehrt. Auch hier fängt der frühe Vogel bekannterweise den Wurm, daher gilt: unbedingt frühzeitig buchen. Hinsichtlich des Transports bleibt Ihnen so eventuell noch die Chance auf den ein oder anderen (Frühbucher-)Rabatt und was die Unterkünfte anbelangt, ergattern Sie vielleicht noch einen Schlafplatz in unmittelbarer Messenähe zu humanen Preisen.

6. Messestand planen, ausstatten, gestalten

Ihr Messestand ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens. Dementsprechend wichtig ist es, hier auf ganzer Linie zu überzeugen. In Ihrem Corporate Design positiv herauszustechen, ist das Credo. Wir zeigen Ihnen, welche Faktoren Sie nicht außer Acht lassen sollten, wenn Sie den Stand planen.

Mit einer 3D-Visualisierung des Messestands den Messeauftritt optimal planen
Mit der richtigen Ausstattung und Gestaltung wird Ihr Stand zum Besuchermagnet.

Worauf muss ich beim Messestand achten?

Behalten Sie bei der näheren Planung stets die Größe und den Standort Ihres Standes im Blick. Messen Sie Ihr Equipment und Ihre Werbetechnik ab und achten Sie auf ausreichend Abstand zwischen einzelnen Gegenständen, damit Ihr Stand nicht überladen wirkt. Planen Sie zudem Präsentationsflächen für Bildschirme oder anderweitige Medientechnik ein und achten Sie auf eine angenehme Beleuchtung. Auch eine Belüftung kann einen wichtigen Teil zur Wohlfühlatmosphäre beitragen. Gegebenenfalls bietet sich eine Aufteilung einzelner Bereiche mithilfe von Messewänden oder Roll-ups an.

Des Weiteren gehört oftmals eine kulinarische Versorgung zur Standausstattung. Kümmern Sie sich vorab um Snacks und Getränke für Ihre Kundschaft oder organisieren Sie ein Catering, welches für das leibliche Wohl sorgt. Wenn Sie Ihren Messestand während des Events immer in absoluter Sicherheit wissen möchten, können Sie eine Standbewachung buchen.

Welche Messestandarten gibt es?

  • Reihenstand: Klassiker, seitlich umrahmt von Nachbarständen
  • Eckstand: Geheimtipp, hat zwei offene Seiten und schließt Standreihe ab
  • Kopfstand: ebenfalls aufmerksamkeitsstark, an drei Seiten offen
  • Inselstand, Durchgangsstrand oder mehrstöckiger Etagenstand: besonders auffällig
Übersicht Messestandtypen für Messeauftritt-Planung, vom Durchgangsstand bis hin zum Inselstand
Klassischer Reihenstand, begehrter Eckstand oder auffälliger Insel- oder Etagenstand? Welcher Messestandtyp passt zu Ihrem Vorhaben?

Die verschiedenen Standarten unterscheiden sich oftmals hinsichtlich der Kosten pro Quadratmeter. Informieren Sie sich daher im Voraus gründlich über Ihre Optionen und wägen Sie bei der Entscheidung Ihrer Standplatzierung die beiden Faktoren Wirtschaftlichkeit und Sichtbarkeit mit Bedacht gegeneinander ab. Eventuell kommt für Sie auch ein Gemeinschaftsstand mit einem Partnerunternehmen infrage?

Den Messeauftritt planen mit einem personalisierten Liegestuhl als Sitzmöglichkeit
Personalisierte Sitzgelegenheiten schaffen Gemütlichkeit.

Wie gestaltet man einen Messestand?

Auf Ihrem Messestand sollte vor allem eines zu sehen sein: Ihre Marke. Dementsprechend sollten die Farben Ihrer Corporate Identity direkt ins Auge springen. Lassen Sie beispielsweise Beachflags, Banner oder Roll-ups mit Ihrem Logo bedrucken – so setzen Sie an Ihrem Stand bewusst Akzente.

Mit bequemen und individuell bedruckten Sitzmöglichkeiten wie Liegestühlen oder Sitzwürfeln lassen sich Marketing und Gemütlichkeit ideal kombinieren. Auch Messetheken in Ihrem Design laden zum Verweilen am Stand ein und signalisieren Geselligkeit.

7. Standmarketing: Give-aways, Flyer & Co

Eine Messe ohne Werbeartikel? Kaum vorstellbar. Meist sind bewährte Klassiker wie Give-aways, Flyer und Visitenkarten auf der Theke der Aussteller platziert. Das reicht jedoch nicht immer aus, um erschöpfte Messebesuchende ausgerechnet an Ihren Stand zu locken. Allgemein gilt beim Marketing: Je origineller, desto auffälliger. Setzen Sie bei der Auswahl Ihrer Werbemittel auf hochwertige Produkte, aus denen Ihre Zielgruppe einen Nutzen zieht. So erzielen Sie eine nachhaltige Werbewirkung und vermeiden, dass die Werbemittel nach wenigen Minuten im Müll landen.

Abgesehen davon locken nicht nur gezielt eingesetzte Give-aways Personen an den Stand. Planen Sie beispielsweise Standaktionen wie einen Talk, eine Autogrammstunde mit einer Partnerfirma, ein Glücksrad mit Moderation, ein Quiz, eine Fotobox, ein Maskottchen vor Ort und vieles mehr. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Standaktionen müssen jedoch oft angemeldet werden. Sprechen Sie sich bei Unsicherheiten mit dem Organisationsteam der Messe ab.

Messeauftritt planen mit Give-aways: diverse Werbeartikel vom Stift bis hin zur Tasse
Die Mischung macht’s: Ergänzen Sie Klassiker wie Flyer und Visitenkarten um hochwertige, nutzbringende Produkte für Ihre Zielgruppe.

8. Kommunikation im Vorfeld

Geben Sie Ihre Teilnahme an einer Ausstellung frühzeitig bekannt und rühren Sie ausgiebig die Werbetrommel. Verschicken Sie Einladungen an ausgewählte Kontakte und weisen Sie beispielsweise in Ihrem Newsletter, Ihrer E-Mail-Signatur oder auf Ihrer Website auf das bevorstehende Event hin. Schalten Sie außerdem Anzeigen in Social Media, Printmedien und auf weiteren relevanten Kommunikationskanälen, um Ihre Kundschaft oder Interessierte im Vorfeld über den Messeauftritt Ihres Unternehmens zu informieren.

9. Nach der Messe ist vor der Messe: Nachbearbeitung und Langzeitstrategie

Nehmen Sie sich nach der Messe bewusst Zeit und ziehen Sie Bilanz: Haben Sie Ihre Ziele erreicht? Was ist besonders gut gelungen? Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Durch die Evaluation erlangen Sie wichtige Erkenntnisse für künftige Messeauftritte und -planungen – leiten Sie daraus Ihre Langzeitstrategie ab. Halten Sie dafür relevante Daten in einer Verwaltungssoftware fest.

Was sind Follow-up-Aktivitäten?

Bleiben Sie auch nach der Veranstaltung mit Follow-up-Aktivitäten am Ball. Berichten Sie über die Messe auf internen sowie externen Kanälen oder festigen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen – sei es durch eine Vernetzungsanfrage auf Social Media oder eine E-Mail mit einem konkreten Angebot, das Sie Ihren neu gewonnen Leads zusenden.

Fazit und Checkliste zum Download

Für eine Teilnahme an einer Fachmesse spricht einiges: In erster Linie erhalten Sie eine Bühne beziehungsweise Werbefläche. Sie haben also die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einem fachlichen Umfeld zu präsentieren und neue Produkte, besondere Projekte oder aktuelle Entwicklungen vorzustellen.

Der persönliche Austausch spielt dabei eine große Rolle: Sie können bestehende Kontakte intensivieren und neue dazugewinnen. Nicht selten entstehen daraus spannende Aufträge oder interessante Kooperationen. Unabhängig von der Präsentation Ihres eigenen Unternehmens sind Messen eine tolle Gelegenheit, sich über Branchentrends sowie mögliche Wettbewerber zu informieren.

Eine Hand mit Kugelschreiber über der Checkliste, um den Messeauftritt zu planen

Also: Ran an die Planung! Wenn Sie dabei die Checkliste und unsere Tipps berücksichtigen, steht Ihrem gelungenen Messeauftritt nichts im Wege!

Jetzt Checkliste downloaden!

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Mit der optimalen Visitenkartengröße punkten https://www.wir-machen-druck.de/blog/optimale-visitenkartengroesse https://www.wir-machen-druck.de/blog/optimale-visitenkartengroesse#respond Fri, 05 Dec 2025 11:33:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=401 Visitenkarten entscheiden über den ersten Eindruck. Doch welches Format wählen? Wir stellen die gängigsten Visitenkartengrößen vor und zeigen Ihnen, wie Sie in Erinnerung bleiben.

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Was sind gängige Visitenkartengrößen?

Eines vorweg: Für Visitenkarten existiert kein offizielles Standardmaß. Die gängigen Abmessungen von Business Cards variieren landesspezifisch und auch innerhalb der einzelnen Länder. Eine Annäherung an die gängigsten Visitenkartengrößen ist dennoch möglich.

Klassisches Visitenkartenformat

Mann hält Business Card in der standardisierten Visitenkartengröße in die Kamera.
In Deutschland ist das Standardformat 85 x 55 mm – passend fürs Portemonnaie.

In Deutschland sowie in anderen Ländern im europäischen Raum hat sich das Standardformat 85 x 55 mm etabliert, wenn Sie Visitenkarten drucken lassen. Das Verhältnis von kurzer zu langer Seite beträgt 1,54. Bei einer Auflösung von 300 dpi verfügt die klassische Visitenkarte über 1004 x 650 Pixel.

Warum dieses gängige Visitenkartenformat so beliebt ist, liegt auf der Hand: Die Karte ist etwa so groß wie eine Scheckkarte und fügt sich bequem in die Fächer eines Portemonnaies ein. Neben Personalausweis und Bankkarten ist sie gut geschützt und stets griffbereit.

Diese neutrale Visitenkartengröße lenkt nicht vom Inhalt ab und Ihr Logo sowie Ihre Kontaktdaten lassen sich darauf gut lesbar platzieren. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihre Karte in standardisierte Visitenkartenetuis passt.

Internationale Visitenkartengrößen

Nicht nur die Gepflogenheiten beim Überreichen geschäftlicher Karten unterscheiden sich im internationalen Vergleich, sondern auch der Standard ihrer Formate:

  • 85 x 55 mm: Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien, Spanien, Portugal, Türkei
  • 88,9 x 50,8 mm: Kanada, USA
  • 90 x 50 mm: Argentinien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Costa Rica, Estland, Finnland, Israel, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Litauen, Mexiko, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Südafrika, Südkorea, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Usbekistan
  • 90 x 55 mm: Australien, Dänemark, Indien, Kolumbien, Neuseeland, Norwegen, Schweden, Taiwan, Vietnam
  • 90 x 54 mm: China, Hongkong, Malaysia, Singapur
  • 91 x 55 mm: Japan
Internationale Visitenkartengrößen: beidhändige Übergabe von Visitenkarte wie in Japan
Die „Meishi“ (Visitenkarten) werden in Japan andächtig wie ein Geschenk mit beiden Händen überreicht.

Visitenkarten in Sonderformaten

Einheitsformate sprechen Sie nicht an? Ziehen Sie eine Abweichung vom Quasi-Standard in Betracht und zeigen Sie ergänzend zu Ihrem Design auch mit der Größe Ihrer Visitenkarte Individualität. Wir beleuchten Vorzüge und Nachteile.

Visitenkarten im Hochformat

Ein einfacher Kniff für mehr Aufmerksamkeit: Ordnen Sie die Informationen auf Ihrer Karte im Corporate Design hochkant an. Da das Querformat üblicher ist, erhält eine Visitenkarte im Hochformat zusätzliche interessierte Blicke.

Frische, Kreativität und Innovation passen zu Ihrer Position oder Sie möchten sich einfach dezent abheben? Dann ist dieses Visitenkartenformat empfehlenswert. Vergegenwärtigen Sie sich nur, dass es in Ihrem Empfängerkreis auch Personen geben kann, die das Drehen der Karte als unpraktisch empfinden.

Zwei Business Cards im Hochformat und eine im Querformat in klassischer Visitenkartengröße
Mit Visitenkarten im Hochformat heben Sie sich dezent ab.

Quadratische Visitenkarten

Mit einem kompakten quadratischen Format fallen Sie direkt auf und erwecken das Interesse Ihres Gegenübers. Denn die schlichte Form hält für die Konzeption spannende Gestaltungsoptionen bereit: Mittig platzierte Elemente kommen besser zur Geltung und auch die Wirkung von zentralen oder seitlich versetzten Textblöcken verändert sich im Gegensatz zu gewöhnlichen Visitenkarten. Dabei sind Design und Übersichtlichkeit in der Gestaltung entscheidend.

Welche der typischen Visitenkartengrößen Sie wählen (55 x 55 mm oder 65 x 65 mm) hängt von Ihren Textinhalten und etwaigen Grafiken ab. Allerdings finden Ihre Visitenkarten in Quadratform sehr wahrscheinlich keinen Platz im üblichen Visitenkarten-Stapel, was nicht unbedingt von Vorteil ist.

Mehrere Business Cards mit quadratischer Visitenkartengröße nebeneinander angeordnet
Kompakt und auffällig: Quadratische Business Cards bieten gestalterische Vorzüge.

Klappvisitenkarten

Erstaunlich viele Informationen und Gestaltungselemente finden auf Faltvisitenkarten Platz. Sie haben in geöffneter Form meist das Maß 172 x 55 mm und kommen in geschlossenem Zustand auf die klassische Visitenkartengröße von 85 x 55 mm – passend für ein Visitenkartenetui. Meist ist für das Papier eine Grammatur von bis zu 400 g/m² möglich.

Die Erweiterung auf vier bedruckbare Seiten schafft Raum: Nutzen Sie diesen beispielsweise für eine Wegbeschreibung oder einen Slogan, vermeiden Sie jedoch Dopplungen. Die Klappvisitenkarten sind weithin mit horizontaler oder vertikaler Falzung erhältlich.

Es kann sein, dass das Doppelte an Papier nicht überall Anklang findet, insbesondere wenn in Einsteckhüllen das Lesen der Innenseiten unmöglich wird. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass sich durch das Klappen schneller Falten oder Risse bilden und diese ein unästhetisches Gesamtbild erzeugen können.

Innen- und Außenseite einer Klappvisitenkarte mit Visitenkartengröße von 85 x 55 mm
Klappvisitenkarten bieten besonders viel Raum für Informationen und grafische Elemente.

Visitenkarten in DIN A8

Bekannte Repräsentanten für das DIN-A8-Format mit den Maßen 74 x 52 mm sind Karteikarten oder Spielkarten – es wird für Business Cards eher selten verwendet. Ganze 16-mal lässt sich diese Visitenkartengröße auf einer DIN-A4-Seite abbilden. Dies kann für den Druck zuhause von Vorteil sein. Andererseits können DIN-A8-Visitenkarten leichter untergehen und für weniger wichtig erachtet werden.

DIN-C8-Visitenkarten

Das DIN-C8-Format ist etwas größer als DIN A8 und misst 81 x 57 mm. Dieses Größenverhältnis trifft man ebenfalls selten bei Visitenkarten an, es wird meist für Mini-Umschläge genutzt. Folglich stechen Sie mit C8-Karten zwar aus der Masse heraus, jedoch wird diese Visitenkartengröße kaum zum Druck angeboten.

Veredelungen und Co: Visitenkarten zu Eyecatchern machen

Nicht nur Ihr Design und das Visitenkartenformat prägen die Wirkung Ihrer Karte. Mit folgenden Optionen kann aus ihr ein Eyecatcher werden, der beim Gegenüber besser im Gedächtnis bleibt.

Einseitige oder beidseitige Visitenkarten?

Ein bekannter Grundsatz ist: Die Visitenkarte sollte nicht überladen wirken. Ihr Wunsch ist es selbstverständlich, neben Ihrem Namen und der Berufsposition auch das Firmenlogo zu platzieren. Hinzu kommen Ihre Kontaktdaten, die von Telefonnummer bis Social-Media-Profil reichen können.

Falls Ihnen eine Seite dafür nicht ausreicht, können Sie zusätzlich von der Rückseite Gebrauch machen. Besonders beliebt ist folgende Aufteilung: Logo und Firmennamen auf der einen Seite, personenbezogene Angaben auf der anderen.

Ecken abrunden

Ergänzend zu den Seitenlängen liegt auch die Beschaffenheit der Ecken in Ihrer Hand: spitz oder abgerundet? Während mit klassischen Visitenkarten rechteckige Kanten verbunden werden, können abgerundete Ecken spannende Akzente setzen. Wenn sie mit Ihrem Logo und dem Gesamtdesign Ihrer Business Card harmonieren, funktionieren runde Eckkanten als dezente Eyecatcher – ganz ohne die Hürden von abweichenden Visitenkartenformaten.

Business Cards in klassischer Visitenkartengröße, in Hoch- und Querformat mit abgerundeten Ecken
So werden Ihre Visitenkarten im Standardformat zu einer runden Sache.

Visitenkarten in einzigartigen Formen

Sie umfasst nicht nur all Ihre wichtigen Informationen – als Teil Ihrer Geschäftsausstattung ist die Visitenkarte auch ein ausgezeichnetes Marketinginstrument. Warum nicht ihre Form individuell bestimmen? Als Fotografin können Sie die einer Kamera, als Modegeschäft die eines Shirts wählen. Mit kreativen Konturen ist Ihr Wiedererkennungswert hoch und Sie heben sich zweifelsohne ab. Halten Sie dafür die Augen nach Druckereien offen, die figürlich gestanzte Visitenkarten anbieten.

Veredelte und Multiloft-Visitenkarten

Lenken Sie die Blicke auch mit einer klassischen Visitenkartengröße auf sich: Mit einem besonderen Papier oder Veredelungen wie UV-Lack, Softfeel-Folie, Heißfolienveredelung oder Prägungen klappt das im Handumdrehen. Dies mag sich zwar auf den Preis auswirken, bringt aber auch positive Effekte mit sich: Sie ergänzen den bloßen Kontaktaustausch um eine haptische Komponente und vermitteln Kompetenz und Exklusivität.

Immer beliebter werden darüber hinaus sogenannte Multiloft-Visitenkarten. Sie verfügen über die üblichen Maße, sind aber bis zu dreimal so dick wie klassische Visitenkarten. In der Mitte der drei verbundenen Kartonschichten befindet sich ein Farbkern. Dieser ist in verschiedenen Farben erhältlich und optimal auf Ihr Corporate Design abstimmbar.

Multiloft-Visitenkarte in standardisierter Visitenkartengröße, mit orangenem Farbkern
Starkes Auftreten mit farbigem Kern: Multiloft-Visitenkarten beeindrucken mehrfach.

Welche Papierstärke haben Visitenkarten?

Über alle Visitenkartengrößen hinweg soll sich der Charakter eines Unternehmens in guten Visitenkarten widerspiegeln. Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Stärke beziehungsweise Grammatur des Visitenkartenpapiers. Diese ist stets vom Material abhängig.

Meist lässt sich für ein- und beidseitige Visitenkarten eine Grammatur zwischen 250 g/m² und 650 g/m² wählen. Bei Multiloft-Visitenkarten sind es hingegen häufig bis zu 1020 g/m² mit einer Stärke von 2,4 mm.
Die Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Papiersorten und ihre gängigen Stärken.

Bilderdruckpapier 250–400 g/m²
Chromokarton 250–450 g/m²
Holzschliffpappe 580–650 g/m²
Multiloft-Karton600–1020 g/m²
Naturkarton 300–400 g/m²
Offsetkarton 300–350 g/m²
Recyclingpapier 250–400 g/m²

Fazit: Was ist die passende Visitenkartengröße?

Im deutschsprachigen Raum beträgt das Standardformat für Visitenkarten 85 x 55 mm. Wer auf ausgefallene Formate zurückgreifen will, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, nutzt beispielsweise quadratische Visitenkarten, Klappvisitenkarten oder figürlich gestanzte Modelle.

Abgesehen von der Visitenkartengröße haben Sie weitere Möglichkeiten, um aufzufallen – beispielsweise mit abgerundeten Ecken oder Veredelungen. Mit welcher Visitenkartenvariante Sie die Basis für künftige Geschäftsbeziehungen auch schaffen mögen: Die passende Visitenkartengröße und -haptik betont Ihr Design und untermalt Ihr unverwechselbares Auftreten.

Business Card aus Holzschliffpappe in klassischer Visitenkartengröße
Mit Business Cards aus Holzschliffpappe bleiben Sie nachhaltig im Gedächtnis.

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Druckdaten erstellen: die ultimative Checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/druckdaten-checkliste https://www.wir-machen-druck.de/blog/druckdaten-checkliste#respond Fri, 05 Dec 2025 11:23:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=877 Nur mit korrekten Druckdaten erhalten Sie Druckprodukte in exzellenter Qualität. Dank unserer PDF-Checkliste gelingt das Anlegen auch ohne viel Erfahrung.

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Druckdaten und Druckvorlagen

Die Druckdatei ist das Herzstück jedes personalisierten Printprodukts. Bevor Sie Ihre Drucksachen bestellen, müssen Sie daher zunächst Druckdaten erstellen. Diese enthalten das gewünschte Motiv und richten sich nach dem jeweiligen Produkt – das Visitenkartenformat beispielsweise unterscheidet sich offensichtlich von dem eines Versandkartons.

Online-Druckereien stellen in der Regel produktspezifische Druckvorlagen bereit. Sie beinhalten die Abmessungen des Druckbereichs, die Sie in gängige Grafikprogramme importieren können. Sie wollen selbst Druckdaten erstellen? Dann ist unsere allgemeingültige Checkliste die ideale Basis. Nehmen Sie anschließend einfach die spezifischen Angaben Ihrer eigenen Druckerei hinzu.

Druckdaten erstellen: Was ist zu beachten?

Diese 6 Punkte sind wesentlich, wenn Sie Druckdaten erstellen. Beherzigen Sie die Hinweise und freuen Sie sich anschließend nicht nur über einen reibungslosen Druckvorgang, sondern auch über die perfekte Qualität Ihrer Druckerzeugnisse.

1. Das richtige Format: Beschnitt und Sicherheitsabstand

Ein Hauptgrund für Fehler im Druckprozess ist ein falsch angelegtes Layout – richten Sie deshalb ein besonderes Augenmerk auf das Format, wenn Sie Druckdaten erstellen. Verwenden Sie die Abmessungen aus der Druckvorlage Ihres Produkts und passen Sie Ihr Druckmotiv an.

Es gibt drei Bereiche – das Datenformat, das Endformat und den Sicherheitsabstand:

Relevante Bereiche, um Druckdaten zu erstellen: Datenformat, Endformat und Sicherheitsabstand
Datenformat abzüglich Beschnittrand ergibt das Endformat.
  • Das Datenformat beinhaltet den Beschnittrand. Das ist ein Spielraum für Abweichungen beim Schneiden von beispielsweise Flyern oder Visitenkarten. Diese Beschnittzugabe beträgt einige Millimeter, bei WIRmachenDRUCK sind es meistens 3 mm. Als produktionstechnischer Puffer wird der Beschnitt allen vier Seiten hinzugerechnet.
  • Ihr Produkt wird im Datenformat gedruckt und anschließend wird der Beschnitt entfernt. Nun hat Ihre Drucksache ihr Endformat erreicht – ganz ohne weiße Ränder, die auch Blitzer genannt werden.
  • Platzieren Sie wichtige Elemente wie Bilder, Texte oder Logos mit Abstand zum Rand. Das verhindert, dass sie versehentlich angeschnitten werden. Dieser Sicherheitsabstand ist ebenfalls in der Druckvorlage angegeben. Bei WIRmachenDRUCK beträgt er meist 6 mm zum Datenformat beziehungsweise 3 mm zum Endformat.

Beispiel: Sie erstellen Druckdaten für Flyer mit dem Endformat 10,5 x 14,8 cm (DIN A6). Inklusive einer Beschnittzugabe von 3 mm pro Seite beträgt das Datenformat dann 11,1 x 15,4 cm. Im Abstand von 6 mm dazu ist der Sicherheitsabstand berücksichtigt. Nach dem Druck wird der Beschnitt entfernt und Sie erhalten Ihre Flyer in DIN A6.

Beispielhafte Druckvorlage: Druckdaten erstellen für einen Flyer in DIN A6
Diese Druckvorlage zeigt die drei Bereiche bei einem Flyer in DIN A6.

Informieren Sie sich vorab, ob Sie selbst Druckmarken wie Falz-, Pass- oder Schnittmarken anlegen sollen – in der Regel übernimmt Ihre Druckerei das für Sie.

2. Die Welt der Farben

Eine wichtige Grundregel beim Druckdaten erstellen: Legen Sie Druckdaten immer im CMYK-Farbraum an und nicht als RGB-Farben. So vermeiden Sie Farbverschiebungen. Laden Sie außerdem das von Ihrer Druckerei empfohlene ICC-Profil herunter und aktivieren Sie es in Ihrem Dokument.


Halten Sie sich ebenso an die Angaben zum maximalen Farbauftrag – bei WIRmachenDRUCK ist er auf maximal 300 % begrenzt. Falls Sie Sonderfarben wie HKS- und Pantone-Farben wünschen, zeigen wir Ihnen in unserer Anleitung, wie Sie diese Druckdaten korrekt erstellen.

RBG- und CMYK-Farbraum, symbolisiert mithilfe von farbigen, sich überlappenden Kreisen
Farbmodelle RGB und CMYK

3. Was ist die passende Auflösung

Die Auflösung Ihrer Druckdatei entscheidet über die Druckqualität. Sie wird in der Maßeinheit dpi (dots per inch) angegeben und bezieht sich auf die Summe aller Bildpunkte (Pixel) auf einer Fläche. Grundsätzlich gilt: Je höher die dpi-Zahl, umso schärfer ist das Druckergebnis.

Druckdaten erstellen mit hoher Auflösung: Drei Kreise mit unterschiedlicher dpi-Zahl zeigen die Druckqualität.
Je mehr Bildpunkte auf einer Fläche, desto schärfer ist das Bild.

Wenn Sie Druckdaten erstellen, verwenden Sie bis zu einer Druckgröße von DIN A3 eine Mindestauflösung von 300 dpi. Bei großformatigen Produkten ab DIN A2, wie etwa Bannern, Plakaten oder Flaggen, genügen meist auch dpi-Werte zwischen 150 und 200 dpi. Die Faustregel ist: Je geringer der Betrachtungsabstand, desto höher die Auflösung.

Beim Druckdaten Erstellen hilft es, die Auflösung zu prüfen via Zoom im PDF-Reader.
Für DIN A4 wird die Unschärfe im Zoom-Modus erkennbar.

Überprüfen Sie Ihre Druck-PDF selbst in Ihrem PDF-Reader, indem Sie die Ansicht auf 400 % erhöhen. Wenn einzelne Elemente unscharf wirken, sollten Sie die Auflösung vergrößern.

4. Schriften korrekt darstellen

Lupe auf Zeitungstext verdeutlicht die Mindestschriftgröße, um gut lesbare Druckdaten zu erstellen.
Bei zu kleinen Schriften kann die Druckfarbe ineinanderlaufen.

Für ein optimales Druckergebnis sollte Ihre Schriftgröße nicht kleiner als 6 pt sein. Hier endet die Lesbarkeit der Schrift und es kann vorkommen, dass die für kleinere Zeichen verwendete Druckfarbe später ineinanderläuft. Wollen Sie Druckdaten erstellen und darin einen Text in schwarzer Schrift anlegen, sollten Sie hierfür 100 % Schwarz („Key“) anwenden – ein gemischtes Schwarz kann zu einem unsauberen Ergebnis führen.

Legen Sie Texte als Vektor oder Pfad an, falls der Zeichensatz nach dem PDF-Export nicht schon automatisch eingebettet ist. Schriften sollten grundsätzlich in Ihre Druckdatei eingebettet sein. Wenn Sie Schriften einbetten, wird die Schriftinformation in das Dokument übertragen und Schriftbild sowie Laufweite werden korrekt dargestellt.

5. Welcher Dateityp stimmt?

Ihre Druckdaten sollten sich nicht nach dem Erstellen mehr bearbeiten lassen – speichern Sie sie darum immer in einem geschlossenen Format. Grundsätzlich am besten geeignet sind PDF-Dateien. Darin sind alle relevanten Daten und Elemente wie Fotos, Grafiken, Schriften und Linien abgebildet. Wenn die Druckvorstufe Umwandlungen vornehmen muss, kann es zu Qualitätsverlusten kommen.

Nur in Ausnahmefällen, etwa bei T-Shirts, können bei WIRmachenDRUCK auch TIFF-Dateien eingesetzt werden. Verwenden Sie daher generell das Format PDF X1a:2001 1.3. Denken Sie auch daran, Einschränkungen und Sicherheitseinstellungen zu deaktivieren und kein Passwort für Ihr PDF-Dokument zu vergeben.

Weißer PDF-Schriftzug auf rotem Grund zeigt, dass Druckdaten als PDF-Datei erstellt werden sollten.

6. Welche Programme kann ich verwenden?

Nutzen Sie optimalerweise eine professionelle Grafikdesign-Software, um Druckdaten zu erstellen. Wir empfehlen Ihnen:

  • Adobe InDesign
  • Adobe Illustrator
  • Adobe Photoshop
  • Affinity Designer
  • Affinity Publisher
  • CorelDRAW

Alle genannten Layout-Programme sind kostenpflichtig. Falls Sie noch keines im Einsatz haben, können Sie abwägen, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Person sitzt am Schreibtisch und erstellt Druckdaten mit einem professionellem Layout-Programm.
Erstellen Sie Ihre Druckdaten am besten mit professionellen Grafik- und Layout-Programmen.

Open Source Programme wie GIMP oder Scribus eignen sich ebenso für die Erstellung Ihrer Druckdaten. Je nach Komplexität der Druckinhalte stellen auch Textverarbeitungsprogramme mögliche Alternativen dar. Microsoft Word und Apple Pages können Sie etwa für simple Textgestaltungen mit Bildern einsetzen. Auch die Angebote an Vorlagen für Visitenkarten und Co können nützlich sein.

Ihre universale Druckdaten-Checkliste

Mit unserer allgemeingültigen Checkliste gelingt es Ihnen auf Anhieb, Druckdaten zu erstellen! Wir haben die wichtigsten Aspekte einer druckfertigen Datei zusammengefasst.

Druckdaten erstellen – so geht’s

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Die wichtigsten Druckverfahren in der Übersicht https://www.wir-machen-druck.de/blog/druckverfahren-uebersicht https://www.wir-machen-druck.de/blog/druckverfahren-uebersicht#respond Fri, 05 Dec 2025 11:03:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=348 Um Produkte zu personalisieren, gibt es weit mehr Möglichkeiten als den allseits bekannten Offsetdruck: Auch Druckverfahren wie der Flexodruck oder der Sublimationsdruck punkten mit individuellen Vorzügen.

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Womöglich sind Ihnen Offsetdruck und Digitaldruck ein Begriff. Doch haben Sie schon einmal etwas vom Sublimationsdruck gehört? In diesem Beitrag erklären wir Ihnen die Funktionsweise einiger bekannter und weniger geläufiger Druckverfahren. Unsere Übersichtstabelle am Ende des Beitrags zeigt die Einsatzzwecke und Eigenschaften der Verfahren auf einen Blick.

Flexodruck: mit Walzen zum perfekten Ergebnis

Beim Flexodruck überträgt die Druckerei Ihr Druckmotiv auf eine flexible Druckplatte, die in der Fachsprache Klischee genannt wird. Das Klischee besteht aus einem Fotopolymer und hat höher- und tieferliegende Bereiche. Die zu druckenden Elemente sind auf dem Klischee erhaben dargestellt, weshalb der Flexodruck zu den sogenannten Hochdruckverfahren zählt.

Das Klischee wird von einer Walze getragen; mithilfe von weiteren Walzen wird die Druckfarbe auf die erhöhten Stellen des Klischees aufgetragen und letztendlich – ähnlich wie mit einem Stempel – auf den Bedruckstoff übertragen. Das Verfahren eignet sich etwa ideal für Verpackungen, die danach weiterverarbeitet werden. Der Flexodruck gilt außerdem als umweltfreundliche Drucktechnik, da meist mit dünnflüssigen Farben auf Wasserbasis gearbeitet wird.

Vereinfachte Darstellung der Funktionsweise des Druckverfahrens Flexodruck

Siebdruck: mehr als nur ein T-Shirt-Druckverfahren

Vereinfacht gesagt funktioniert der Siebdruck mithilfe einer Schablone aus feinmaschigem Gewebe, auf der jene Stellen farbundurchlässig gemacht werden, die unbedruckt sein sollen. Wird nun Farbe auf die Schablone gebracht, bleibt nur das Wunschmotiv auf dem Bedruckstoff zurück. Der Siebdruck liefert tolle Ergebnisse und ist für viele Materialien geeignet – nicht nur für T-Shirts, sondern auch zum Beispiel für Gläser. Allerdings ist der Siebdruck in seiner Farbvielfalt begrenzt, da für jede Druckfarbe ein separater Druckprozess durchgeführt wird.

Druckverfahren Siebdruck modellhaft dargestellt: Schablone, Rakel, Druckfarbe, Bedruckstoff etc.

Tampondruck: der formbare Allrounder

Den Tampondruck kommt vor allem beim Bedrucken von Kunststoffen zum Einsatz. Dabei wird die Druckfarbe von der Druckform auf einen Tampon aus Silikonkautschuk übertragen. Dieser schmiegt sich an den Bedruckstoff und bringt die Farbe ähnlich wie ein Stempel auf. Mit dem Tampondruck können auch gewölbte Gegenstände präzise bedruckt werden – zum Beispiel Kugelschreiber und andere Werbeartikel.

Prinzip des Druckverfahrens Tampondruck, modellhaft in vier Grafiken

Sublimationsdruck: eine heiße Sache

Bei Produkten, die im Sublimationsdruck bedruckt werden, bringt eine bedruckte Transferfolie die Farbe durch Erhitzen auf den Bedruckstoff. Dadurch wird die Tinte in das Druckprodukt eingedampft – sie sublimiert. Der Sublimationsdruck wird häufig auch Transferdruck genannt.

Druckverfahren Sublimationsdruck als Modell mit einer Tasse als Bedruckstoff

Überblick über die gängigsten Druckverfahren

Sie benötigen die Vorzüge bekannter Drucktechniken auf einen Blick? In unserer Druckverfahren-Tabelle werden Sie fündig.

DrucktechnikEigenschaftenEinsatzzwecke
DigitaldruckFür personalisierte Printprodukte ab Auflage 1 mit fotorealistischen ErgebnissenPlakate & Poster, Flyer und Werbetechnik wie Messewände
FlexodruckUmweltfreundlich und schnell, besonders wirtschaftlich bei großen AuflagenGetränkebecher, Klebebänder, Verpackungen
OffsetdruckBekanntes Verfahren mit hoher Qualität, günstig und schnell bei großen AuflagenPlakate, Wandkalender und Visitenkarten
SiebdruckBeständiger Druck dank hoher Farbschichtdicke, kostengünstig für hohe AuflagenT-Shirts, Stofftaschen, Gläser
SublimationsdruckMotiv wird gewissermaßen in Bedruckstoff eingedampft. Verfahren des Digitaldrucks.Werbetassen, Hussen, Sitzsäcke
TampondruckAuf unebenen Oberflächen möglich und dadurch flexibel einsetzbarKugelschreiber, Sonnenbrillen, Trinkflaschen

Fazit: für jedes Produkt das optimale Verfahren

Der Siebdruck, der Tampondruck, der Flexodruck und der Sublimationsdruck liefern allesamt exzellente Ergebnisse. Welches Druckverfahren für welches Produkt am besten geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen etwa die Form und das Material des Bedruckstoffs sowie die gewünschte Auflage. Meist machen Online-Druckereien in der Produktübersicht Angaben zum verwendeten Druckverfahren – andernfalls erkundigen Sie sich bei Bedarf direkt beim entsprechenden Anbieter.

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Schriftart erkennen: die 6 besten Tipps https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftarten-erkennen https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftarten-erkennen#respond Fri, 05 Dec 2025 10:27:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=875 Haben Sie irgendwo eine Schrift entdeckt, die Sie für eigene Druckprojekte verwenden möchten, wissen aber nicht, wie sie heißt? Wir zeigen Wege, wie Sie die Schriftart erkennen.

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Arten der Schrifterkennung

Je nachdem, ob es sich um Onlinedokumente oder gedrucktes Material handelt, kommen verschiedene Arten infrage, um eine Schriftart zu erkennen. Online dargestellte Schriften analysieren Sie am besten direkt im Browser, während diverse Druckerzeugnisse sowie Schriften auf Bildern über Fragebogen-Tools oder automatische Erkennungsprogramme bestimmt werden.

Fonts im Browser erkennen

Die Schriftart im Browser zu erkennen, ist die einfachste Art der Schrifterkennung. Mit einer Browser-Erweiterung für die Browser Google Chrome, Mozilla Firefox oder für Safari von Apple müssen Sie nur mit der Maus über den Text fahren und schon wird die Schriftart angezeigt. Ohne Plugins funktioniert die Analyse wie folgt:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schriftzug.
  2. In dem sich öffnenden Fenster wählen Sie dann „Untersuchen” bzw. „Element untersuchen“. In Safari navigieren Sie in der Menüleiste „Entwickler“ zum Punkt „Seitenquelltext einblenden“.
  3. Am Bildschirmrand erscheint die HTML-Struktur der untersuchten Elemente sowie ein Block mit allen CSS-Angaben, die der optischen Gestaltung der Webseite dienen. Hier scrollen Sie bis „font-family“ und finden die verwendete Schriftart. Alternativ sehen Sie im Reiter „Berechnet“ (Firefox), „Computed“ (Chrome) oder „Schrift“ (Safari) nach.

In den unterschiedlichen Browsern kann die Platzierung dieser Informationen unterschiedlich ausfallen.

Screenshot mit Anleitung, um im Browser mittels Quellcode die Schriftart zu erkennen.

Vor- und Nachteile der Schrifterkennung im Browser

Absolute Pluspunkte bei der direkten Schrifterkennung im Browser sind die einfache Handhabung und die Zeitersparnis. Manchmal kann es allerdings passieren, dass eine Schrift nicht erkannt wird. Dies hat verschiedene technische Hintergründe. In solchen Fällen wurde der Ausgangstext möglicherweise vektorisiert, also in ein grafisches Element mit Linien und Formen konvertiert. Dies geschieht häufig bei Logos. Es kann auch sein, dass die CSS-Analyse Ihnen lediglich ähnliche Schriften nennt, weil die verwendete eine seltene, dem Browser unbekannte Schriftart ist.

Die beliebtesten Browser-Plugins

  • WhatFont: Nach Aktivierung dieses Plugins reicht es aus, mit dem Mauszeiger über dem Schriftzug zu verbleiben, damit Sie die Schriftart erkennen.
  • Fount: Nach einem Klick auf den Plugin-Button markieren Sie die einzelnen Buchstaben oder Textabschnitte mit der Maus. Die Informationen zur gesuchten Schriftart werden angezeigt.
Fashion-Website mit Browser-Plugin, um Schriftart zu erkennen, hier „Bodoni MT“.

Schriftarten auf Bildern erkennen

Häufig kommt es vor, dass Sie eine Schrift nur als Bildformat besitzen. Vielleicht haben Sie ein beeindruckendes Plakat in der Stadt abfotografiert oder ein überzeugendes Faltblatt ausgehändigt bekommen und möchten diese Schrift nun verwenden, um Ihre eigenen Flyer drucken zu lassen? In diesem Fall können Sie das Bild (Flyer oder Ähnliches müssen vorher fotografiert oder gescannt werden) auf einer Fonterkennungs-Webseite hochladen, wo es dann analysiert wird. Damit Sie bestmögliche Ergebnisse erzielen, haben wir für Sie einige Tipps für den Upload zusammengestellt: 

Worauf ist bei der Bildanalyse zu achten?

  • Sorgen Sie für einen hohen Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund.
  • Präsentieren Sie das Bild nach Möglichkeit in Schwarz-Weiß.
  • Uploaden Sie jeweils nur eine Schriftart zur Untersuchung.
  • Der Schriftzug sollte groß auf dem Bild zu sehen sein, damit die einzelnen Zeichen nicht zu dicht stehen.
  • Der Schriftzug sollte stets horizontal platziert sein.

Vorteile und Grenzen der Bildanalyse

Je nach Bildqualität kann es zu unterschiedlichen Interpretationen kommen. Manchmal zeigen die Font Finder als erstes Ergebnis optisch ähnliche Schriftarten an. Nicht immer ist die richtige Schriftart überhaupt in der Ergebnisliste enthalten. Dennoch sind Online-Fonterkennungstools praktische Helfer, da sie einfach nutzbar sind.

Mann mit Plakat im selben Design wie daneben auf Screen mit Tool zum Schriftart Erkennen auf Bildern

Die besten Anbieter zur Schrifterkennung aus Bildern

  • WhatFontIs
    Dieses Tool funktioniert via Upload, URL oder Mausdrag und bietet nach der Analyse die gefundenen Fonts unmittelbar zum Download an. WhatFontIs ist über die direkte Onlinenutzung und nicht als App verfügbar.
  • WhatTheFont
    Auch dieses Online-Tool bietet Ihnen nach der Analyse die Schriftart zum Kauf an. Besonders praktisch an WhatTheFont ist die Verfügbarkeit als App. So können Sie jederzeit auch unterwegs mit dem Smartphone oder dem Tablet Schriften analysieren.
  • Fontspring’s Font Matcherator
    Das Bild kann hochgeladen oder mit der Maus ins Analysefeld gezogen werden. Sollte das Bild online zur Verfügung stehen, können Sie auch ganz einfach die URL angeben. Font Matcherator ist nicht als App erhältlich.

Hinweis zum Download von Schriftarten: Bitte berücksichtigen Sie Schriftlizenz-Vorgaben der jeweiligen Download-Plattform, bevor Sie eine Schriftart für Ihr Projekt verwenden.

Schriftarten mit Adobe Photoshop identifizieren

Auch Adobe Photoshop kann Ihnen dabei helfen, eine gesuchte Schriftart zu finden.

  1. Öffnen Sie das gewünschte Bild in Adobe Photoshop. Verwenden Sie das Auswahlrechteck-Werkzeug, um einen Rahmen um den Bildbereich zu ziehen, in dem sich die gesuchte Schrift befindet.
  2. Klicken Sie auf den Menüpunkt „Schrift“ und im Drop-down-Menü anschließend auf „Passende Schrift finden“.
  3. Nun können Sie aus bereits installierten Schriftarten die passendste Variante wählen oder einen neuen Font aus den aufgelisteten Vorschlägen herunterladen.

Alternativ können Sie auch ohne Auswahlrahmen direkt zum Menüpunkt navigieren. Daraufhin öffnet sich automatisch ein Auswahlbereich.

Schriftart erkennen in Adobe Photoshop: Screenshot „Passende Schrift finden“ im Menüpunkt „Schrift“

Fonts mit Online-Fragebogen herausfinden

Mit entsprechenden Tools können Sie die Schriftart über bestimmte Merkmale einzelner Zeichen bestimmen. Mithilfe von Multiple-Choice-Fragen füttern Sie das Programm mit den nötigen Informationen. Geht der Q-Strich durch den Buchstaben oder ist er angehängt? Ist die Vier offen oder geschlossen? Handelt es sich um eine Serifenschrift oder nicht? Gehen die Zeichen über die Grundlinie hinaus? Nachdem Sie alle Fragen beantwortet haben, ermittelt das Tool die anhand der Merkmale wahrscheinlichste Schriftart.

Die beliebtesten Fragebogen-Tools, um Schriftarten zu erkennen:

  • Identifont
  • Bowfin Printworks Serif Font Identification Guide

Einschränkungen der Fragebogen-Tools

Damit Sie mithilfe eines Fragebogen-Tools zu einem möglichst zuverlässigen Ergebnis kommen, müssen Sie die Angaben exakt und auf Details fokussiert machen. Grundkenntnisse zum Thema Schriftarten sind ebenfalls von Nutzen. Die Tools wirken zudem etwas in die Jahre gekommen und die Ergebnisse sind oft ungenau.

Schriftart erkennen durch Vergleich: zwei serifenlose und zwei Serifenschriften untereinander

Schriftarten im PDF erkennen

Im PDF sind Schriftarten sehr einfach zu erkennen. Öffnen Sie das PDF-Dokument mit dem Adobe Acrobat Reader. Im Datei-Menü wählen Sie „Eigenschaften“. Unter „Schriften“ finden Sie nun alle eingebundenen Fonts. Sollten keine Fonts sichtbar sein, wurden die Texte wahrscheinlich vektorisiert. In diesem Fall können Sie die Tools für die Schrifterkennung aus Bildern nutzen.

Screenshot von Beispiel-PDF: Schriftart erkennen im Menüpunkt „Eigenschaften“ und darin „Schriften“

Onlineforen zur Schrifterkennung

Unser letzter Tipp: Sollten Sie die gewünschte Schrift trotz aller genannten Möglichkeiten nicht herausfinden, können Sie sich auch auf spezialisierten Onlineforen wie etwa von Typografie.info oder dafont.com von der Community weiterhelfen lassen.

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DIN-Formate: ein Überblick mit Anwendungsbeispielen https://www.wir-machen-druck.de/blog/din-formate-ueberblick https://www.wir-machen-druck.de/blog/din-formate-ueberblick#respond Fri, 05 Dec 2025 10:21:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=283 Vor allem DIN-A4-Produkte sind im Berufsleben allgegenwärtig. Aber was ist mit anderen Größen? In diesem Beitrag bekommen alle DIN-Formate ihren großen Auftritt.

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Wer legt die DIN-Formate fest?

Das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) legt Maße und Größen in vielen verschiedenen Lebensbereichen fest – so auch unsere DIN-Formate.

DIN-Normen sollen den Handel vereinfachen, Qualität und Effizient steigern und Produkte sicherer machen. Die eine oder andere Norm kann jedoch auf den ersten Blick skurril wirken. So zum Beispiel die DIN EN 1860-1: Diese Norm legt fest, wie breit der Abstand zwischen den Stäben eines Grillrosts maximal sein darf, um das Durchfallen der Würstchen beim Grillen zu verhindern. Das nationale Normenwerk beinhaltet mehr als 34.000 verschiedene Normen – darunter finden sich auch solche, die in der Druckbranche eine Rolle spielen.

DIN-Normen im Druckwesen

DIN-Normen im Druckwesen regeln beispielsweise das Farbmanagement, den Schriftsatz oder die Prüfung von Druckmaschinen. Berühmt ist außerdem die DIN-Norm für Papierformate – auf sie konzentrieren wir uns in diesem Blogbeitrag. Die bekannteste der DIN-Normen für Papierformate ist die A-Reihe. DIN A4 ist allen ein Begriff. Wir kennen das Format von Schulheften, Notizblöcken oder Druckerpapier. Weniger bekannt sind dagegen die Normen DIN B und C für Briefumschläge und DIN D beispielsweise für DVD-Hüllen.

Eines haben aber alle Formate gemeinsam: das Seitenverhältnis. Dieses ist zwischen Breite und Höhe bei jeder Blattgröße identisch und wird in der Formel 1:√2 zusammengefasst. Deshalb lassen sich Blätter im DIN-Format hervorragend halbieren, wobei jeweils das nächstkleinere DIN-Format entsteht.

Die DIN-Reihen existieren bereits seit 1922 und waren damals noch bekannt unter DIN 476. Die DIN-C-Reihe findet sich noch heute in der DIN 476-2, die DIN-A- und DIN-B-Endformate in der ISO-216.

DIN A – der Klassiker

Das geläufigste Papierformat sind die A-Formate. DIN stellt mit der Norm sicher, dass das Papier in jeden Kopierer, Drucker oder Ordner passt. Bis heute erfreut sich die Vorzugsreihe A größter Beliebtheit und ist sogar international zum Klassiker avanciert. Die Standardgröße erleichtert zum Beispiel den Briefverkehr im internationalen Geschäftsalltag immens.

Größenverhältnisse der DIN-Formate DIN A0 bis DIN A8: Zum nächstkleineren Format hin wird halbiert.
DIN A im Gesamtüberblick

Das größte DIN-Papierformat ist DIN A0 und wird zum nächstkleineren Format hin jeweils halbiert. So passt ein Blatt im Format DIN A1 zweimal in DIN A0 und DIN A2 ist doppelt so groß wie DIN A3.

Weitere Anwendungsbeispiele für die DIN-A-Reihe, wobei einzelne Produkte auch mehreren Formaten zugeordnet werden können:

DIN A0 (84,1 x 118,9 cm)Jahresplaner, Landkarten, Plakate
DIN A1 (59,4 x 84,1 cm)Poster, Flipcharts, technische Zeichnungen
DIN A2 (42,0 x 59,4 cm)Plakate, Schreibtischunterlagen, Kalender
DIN A3 (29,7 x 42,0 cm)Zeichenblock, Kalender, Poster
DIN A4 (21,0 x 29,7 cm)Schulhefte, Notizblöcke, Broschüren & Kataloge
DIN A5 (14,8 x 21,0 cm)Flyer, Notizbücher, Glückwunschkarten
DIN A6 (10,5 x 14,8 cm)Postkarten, Aufkleber, Quittungsblöcke
DIN A7 (7,4 x 10,5 cm)Taschenkalender, Notizblöcke, Eintrittskarten

DIN B – die größte Formatreihe

Seit 1922 stellt die Zusatzreihe DIN B die größten Formate der DIN-Reihe dar. Papierformate in DIN B eignen sich hervorragend als Versandtaschen, Aktenordner und Hefter für die entsprechenden DIN-A-Formate.

Drei Versandtaschen in DIN-B-Formaten hinter den passenden Papierformaten aus der DIN A-Reihe
Versandtaschen der DIN-B-Reihe mit den entsprechenden Papierbogen der A-Reihe.

DIN C – ideal für Briefumschläge

Die Formate und Größen der DIN-C-Reihe liegen zwischen DIN A und DIN B. DIN C wird häufig für Briefumschläge verwendet. So könnte man also ein Blatt in DIN A5 in einen Umschlag des Formats DIN C5 legen, der wiederum in eine DIN-B5-Versandtasche passt. Im Gegensatz zu Briefhüllen, wo die Verschlusskappe meistens an der langen Seite sitzt, tragen Versandtaschen diese Klappe an der kurzen – eine Erleichterung beim Befüllen einer Sendung mit vielen Seiten. Das gebräuchlichste Format der C-Reihe ist DIN lang.

Sechs Briefumschläge in DIN-C-Formaten und Seiten in DIN-A-Formaten mit der passenden Faltweise
Ein Blatt in DIN A4 jeweils angepasst an den Briefumschlag.

DIN D und Sonderformate

Das unbekannteste Format der DIN-Reihe ist mit Abstand DIN D. Im Alltag findet dieses Format kaum noch Anwendung. Am ehesten kennen Sie diese Größe wahrscheinlich noch von der DVD-Hülle.

Neben den standardisierten Größen findet man auch immer wieder Formate, die zwar keinem Standard entsprechen, sich aber mit ihren Maßen mittlerweile eingebürgert haben. So gelten für die typische Visitenkarte die Maße 5,5 x 8,5 cm. Diese Größe hat sich etabliert, denn sie entspricht dem Scheckkartenformat und passt somit in jedes Portemonnaie. Das klassische Schulbuch erfüllt ebenfalls keine Norm, ist aber häufig im Format 17,0 x 24,0 cm anzutreffen.

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Alles, was Sie über Schriftgrößen wissen müssen https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftgroessen-wissen https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftgroessen-wissen#respond Fri, 05 Dec 2025 08:12:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=369 DTP-Punkt, Unterlänge oder x-Höhe – ein Grundverständnis der Begriffe rund ums Thema Schriftgrößen hilft, das Beste aus Ihrem Layout herauszuholen.

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Was ist ein Schriftgrad?

Im Umgang mit Grafikprogrammen legen wir regelmäßig Schriftgrößen fest. Doch wie werden sie eigentlich gemessen?

Schriftgrößen (auch Schriftgrade genannt) definieren sich anhand eines typografischen Maßsystems. Dieses misst nicht in Millimetern oder Zentimetern, sondern in Punkt. In der Typografie bildeten sich über die Zeit verschiedene Punkt-Maßsysteme heraus, etwa der Fournier-Punkt, der Didot-Punkt, der Pica-Punkt und der DTP-Punkt.

In der computerunterstützten Gestaltung wird der DTP-Punkt (pt) heute als Standard gehandelt. Er ist auch unter dem Namen PostScript-Punkt bekannt und wurde vom Hersteller Adobe entwickelt.

1 DTP-Punkt = 0,353 mm

Warum sind Schriften trotz identischem pt-Wert nicht immer gleich groß?

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass zwei Schriftarten unterschiedlich groß wirken können – und das, obwohl Sie bei beiden dieselbe pt-Zahl im Grafikprogramm eingestellt haben. Dies kann verschiedene Gründe haben:

Ausnutzung der Kegelhöhe

Der Begriff Kegel stammt aus dem Bleisatz. Ein Kegel hat die Form eines Quaders und trägt das zu druckende Zeichen, das sogenannte Schriftbild. Um das Schriftbild herum befindet sich ein Leerraum, der nicht gedruckt wird. Ihn bezeichnet man im Buchdruck als „Fleisch“ oder „Punze“.

Wer eine Schrift gestaltet, entscheidet selbst, wie gut sie oder er die Kegelfläche ausnutzt. Größer wirkende Fonts nutzen den Kegel besser aus als kleine; der Anteil des Fleischs ist geringer. Digitale Schriftarten können sogar über den Kegel hinausragen. Daraus ergeben sich auffällige Differenzen in der Darstellung verschiedener Schriften.

Basis für digitale Schriftgröße: Schriftkegel mit Schriftbild, Fleisch, Kegelgröße
Schriftkegel mit Schriftbild, Kegelhöhe und Fleisch
Fünf Fonts mit gleicher Schriftgröße, aber unterschiedlich ausgenutzter Kegelfläche
Fonts mit gleichem Punkt-Schriftgrad, aber unterschiedlich ausgenutzter Kegelfläche

Proportionen der Schriftart

Zwei Schriftarten können sich bei gleichem Schriftgrad hinsichtlich ihrer Größenwirkung unterscheiden. Hier spielen die Proportionen zwischen Mittellänge (auch x-Höhe genannt), Oberlänge und Unterlänge eine Rolle.

Die Unterlänge ist bei Buchstaben wie y oder p zu sehen, die Oberlänge bei hoch hinausragenden Lettern wie f, k, oder t. Die Mittellänge beschreibt den mittleren Teil eines Kleinbuchstabens. Schriftarten mit einer besonders großen Mittellänge wirken tendenziell größer. Wenn Sie eine Schriftgröße für einen Text festlegen, sollten Sie diesen Effekt bedenken.

Zwei Schriftarten mit anderen Proportionen: Wort „Typografie“ auf Grund-, Mittel-, H- und p-Linie
Century und Verdana: Die Proportionen zwischen Ober-, Mittel- und Unterlänge beeinflussen die wahrgenommene Größe einer gedruckten Schriftart.

Schriftgrößen umrechnen

Angenommen, Sie möchten eine Schriftart von cm in pt umrechnen. Am schnellsten geht das mit einem der kostenlosen Rechner im Internet. Sollten Sie manuell messen wollen, greifen Sie auf ein sogenanntes Typometer zurück. Bedenken Sie bei der Gestaltung aber unbedingt die Größenunterschiede der verschiedenen Schriftarten.

Wovon hängt die richtige Schriftgröße ab?

Wer selbst Druckprodukte gestaltet, steht unweigerlich vor der Frage: Welchen Schriftgrad verwende ich? Pauschal ist das nicht zu beantworten. Denn bei der Wahl der Schriftgröße spielen viele Faktoren eine Rolle, darunter zum Beispiel:

  • der Betrachtungsabstand zum Text
  • der Platz, der für den Text zur Verfügung steht
  • die Sehschärfe der Betrachtenden
  • der Zeilenabstand
  • formale Vorgaben, etwa bei einer Hausarbeit
  • die gewählte Schrift (z. B. Serifenschrift vs. serifenlose Schrift)

Übrigens: Auch die DIN 1450 beschäftigt sich mit dem Thema Schriftgrößen. Denn Schriftgrade können auch relevant für die Sicherheit sein – denken Sie nur an wichtige Beschilderungen oder die Lesbarkeit von Schriftgrößen in Beipackzetteln von Medikamenten.

Hand mit schwarzer Lupe über längerer Textpassage in kleiner Schriftgröße
Mit dem passenden Schriftgrad gewinnen Sie Ihre Zielgruppe viel leichter für sich.
Mann liest in Magazin mit typischer Schriftgröße und trinkt aus Kaffeetasse.
Von der Fachzeitschrift bis zum Beipackzettel: Der Schriftgrad ist stets relevant.

Welcher Schriftgrad für welches Werbemittel?

Doch was bedeutet das nun für den Berufsalltag? Generell gilt: Die ideale Schriftgröße ist von der Zielgruppe, dem persönlichen Empfinden des Gestaltenden und dem allgemeinen Design der Drucksache abhängig. Pauschale Auskünfte – auch für gängige Druckprodukte – sind mit Vorsicht zu genießen. Einige Tipps können dennoch bei der Entscheidung helfen.

Schriftgröße von Plakaten

Welche Schriftgröße für Plakate und Poster angemessen ist, kommt auf den Einzelfall an und hängt unter anderem vom Format und dem Einsatzort ab. Grundsätzlich gelingt die Wahl der passenden Schriftgröße mit zunehmender Erfahrung immer leichter. Als Faustregel empfehlen viele Expertinnen und Experten, dass die kleinstmögliche Schriftgröße fünf Prozent der Plakathöhe ausmachen sollte. Bei einem DIN-A0-Plakat im Hochformat entspricht dies einem Schriftgrad von 59,45 mm beziehungsweise 169 pt.

Unsere Grafikabteilung legt Gestaltenden zudem nahe, Zeilenabstand und Laufweite auf Plakaten anzupassen. So wirken Wörter größer und sind aus der Ferne besser lesbar.

Schriftgröße bei Briefen und Anschreiben

In der Geschäftskorrespondenz gibt die DIN 5008 Richtlinien für die optimale Größe der Schrift vor. Auch die Position von Briefkopf und Anschriftenfeld regelt die Norm genau.

Demnach sollte der Fließtext bei Geschäftsbriefen oder Bewerbungen nicht kleiner als 10 pt sein, damit man ihn gut lesen kann. Besser sind oft 11 pt oder 12 pt.

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Geschäftsbrief in DIN-konformer Schriftgröße neben einem Kugelschreiber auf einem Tisch
Lassen Sie Ihr individuelles Briefpapier drucken.

Schriftgröße auf Visitenkarten

Auf Visitenkarten reicht ein Schriftgrad von 7 pt bei einem Format von 90 x 50 mm im Regelfall völlig aus.

Schriftgröße auf Flyern

Die Schriftgröße für Ihren Flyer wählen Sie am besten unter Berücksichtigung Ihrer Zielgruppe. Sprechen Sie ältere Menschen an, kann große Schrift entscheidend sein, damit die Leserschaft Ihre Botschaft schnell erfasst. Meist reicht allerdings eine Fließtextgröße von 10 pt aus.

Faustregel für Überschriften: Verdoppeln Sie den pt-Wert des Fließtextes. Je nach gewünschter Kontrastwirkung kann auch eine Verdreifachung stilvoll wirken.

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Sonderfarben HKS und Pantone: Unterschiede und Gemeinsamkeiten https://www.wir-machen-druck.de/blog/sonderfarben-pantone-hks https://www.wir-machen-druck.de/blog/sonderfarben-pantone-hks#respond Fri, 05 Dec 2025 07:33:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=416 Manchmal reicht die CMYK-Farbpalette nicht aus und es lohnt sich, die Sonderfarben von HKS und Pantone zu nutzen. Alles über die beiden Farbsysteme erfahren Sie hier.

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Was sind Sonderfarben und wo kommen sie zum Einsatz?

Sie kennen sicher die CMYK-Farben: Cyan, Magenta, Yellow und Key. Der CMYK-Farbraum ist groß, allerdings kann der gängige Druck in bestimmten Fällen nicht jeden Farbton genau abbilden. Hier kommen die Sonderfarben HKS und Pantone ins Spiel:

Hand mit ausgebreitetem Farbfächer für Sonderfarben HKS oder Pantone

Um den gewünschten Farbton sicherer zu erreichen, nutzen Online-Druckereien eigens rezeptierte, systematisch normierte Farben. Diese werden Sonder- oder Schmuckfarben genannt.

Eine Sonderfarbe ist eine vorab gemischte Volltonfarbe, die als fünfte oder sechste Grundfarbe bei der Produktion hinzukommt. Lassen Sie beispielsweise Briefpapier mit Sonderfarben drucken, ist Ihnen möglicherweise aufgefallen, dass manche Druckereien 5/0-farbigen oder 6/0-farbigen Druck anbieten. 6/0-farbig bedeutet, dass zwei Sonderfarben gedruckt werden. Sonderfarben kommen zumeist im Offsetdruck zum Einsatz.

Sonderfarben als Markenzeichen

Sonderfarben wie HKS oder Pantone sind vor allem dann praktisch, wenn Sie Ihr Corporate Design exakt umsetzen möchten; nur so können Briefumschläge, Visitenkarten, Verpackungen und Flyer immer wieder weitgehend exakt in der gewünschten Farbnuance umgesetzt werden. Sonderfarben schaffen also Wiedererkennungswert.

Denn während CMYK-Farben in den verschiedenen Druckwerken nach und nach aufgetragen werden und das Ergebnis je nach Maschine leicht variiert, sind die Sonderfarben von HKS und Pantone bereits fertig gemischt und bilden damit den gewünschten Farbton präziser ab. Auch wenn Sie sehr knallige Farben oder spezielle Farbtöne wie Gold und Silber wünschen, erzielen Sie mit Sonderfarben von HKS und Pantone besonders hochwertige Ergebnisse.

Briefpapier-Set und Visitenkarten mit Sonderfarben HKS bzw. Pantone im Corporate Design

Allerdings: Sonderfarben sind teurer als CMYK-Farben, da Sonderfarben nicht in derart großen Mengen hergestellt werden. Teils werden die Pigmente für die Farben immer noch aus der Natur bezogen.

Zwei Systeme: HKS- und Pantone-Sonderfarben

Farbe ist nicht gleich Farbe – diese Erfahrung haben Sie in der Praxis beim Proof vielleicht auch schon gemacht. Nicht umsonst haben sich Farbsysteme etabliert, die einen Standard für die jeweilige Farbe definieren und damit optimale Orientierung bieten. Im Druckwesen gibt es zwei gängige Systeme für die Normierung der Farben: Das US-amerikanische System Pantone und das in Deutschland geläufige HKS-System.

Beide überzeugen mit einer umfangreichen Palette an Sonder- und Schmuckfarben, die Druckereien entweder selbst vor dem Druck mischen oder anliefern lassen. Eine weitere Gemeinsamkeit: Sowohl die Sonderfarben der HKS- als auch der Pantone-Palette lassen sich mehr oder weniger mit CMYK simulieren. Hierfür existieren online spezielle Umrechnungstabellen.

Darüber hinaus gibt es weitere Farbsysteme, etwa RAL, NCS oder auch die DIN 6124 für die Normung von Wandfarben.

Tipp: Farbfächer nutzen

Damit Sie sich ein Bild der verschiedenen Sonderfarbtöne machen können, bieten die Hersteller HKS und Pantone spezielle Farbfächer zum Kauf an. Wählen Sie unbedingt den passenden Fächer – teils gibt es abhängig vom Bedruckstoff unterschiedliche Farbfächer. HKS liefert beispielsweise separate Fächer für gestrichene Papiere (K) und ungestrichene Papiere (N) mit erheblichen Farbunterschieden bei manchen Farbtönen.

Was ist Pantone?

Lawrence Herbert entwickelte 1963 das Pantone-System. Es gilt heute als bekanntestes System standardisierter Farben und fasst Farbtöne in Pantone-Farbfächern zusammen. Neben dem Druckwesen verwenden auch Architekturbüros oder die Textilindustrie die Sonderfarben des Pantone-Systems.

Damit ein bestimmter Pantone-Farbton im Druck auch wirklich der Farbpalette entspricht, ist die Papierart entscheidend. Verbindlich gemischte Pantone-Farben können sich je nach Papiervariante unterschiedlich darstellen. Pantone differenziert deshalb zwischen gestrichenen, also Papierarten mit glatter Oberfläche (C = Coated), und ungestrichenen, unbehandelten Papierarten mit rauer Oberfläche wie Naturpapier (U = Uncoated).

Mit 1.755 Sonderfarben beeindruckt das Pantone-Matching-System bereits in der Pantone-Basis-Variante. Zahlreiche zusätzliche Pantone-Systeme eröffnen einen enormen Spielraum bis hin zu Metallic- oder Neon-Tönen.

Ausgebreiteter Farbfächer mit Gelb- bis Blaunuancen des Farbsystems Pantone

Was ist HKS?

Zwei aufgefächerte Farbfächer mit Gelb- bis Lilatönen des Farbsystems HKS

Hostmann-Steinberg Druck, Kast + Ehinger Druckfarben sowie H. Schmincke & Co. – die Anfangsbuchstaben dieser Gründungsfirmen des 1968 gegründeten Warenzeichenverbandes e.V. lieferten das Kürzel HKS. Seither fassen die HKS-Farbfächer 3.520 Volltonfarben zusammen, die aus dem Zusammenspiel von 88 Basisfarben und je 39 Nuancen resultieren.

Auch HKS differenziert seine Palette nach gestrichenen (K) und ungestrichenen (N) Papierarten. Für Zeitungspapier und Endlosdruck gibt es ebenfalls eigene Paletten:

  • HKS K für gestrichenes Papier wie Kunstdruckpapiere
  • HKS N für ungestrichene Papiere, also Naturpapiere
  • HKS Z für Zeitungspapier
  • HKS E für Endlosdruckpapier

Unterschiede zwischen Pantone und HKS

PantoneHKS
Insgesamt mehr Farben als bei HKS, denn zu 1.755 Volltonfarben in der Pantone-Basis-Variante gesellen sich zahlreiche Töne in anderen Systemen.3.520 Volltonfarben
nicht speziell für die Papierindustrie entwickeltes Systemauf die Papierindustrie zugeschnittenes System
Pantone-Farben kommen z. B. auch bei Textilien oder in der Architektur zum Einsatz und sind damit sehr vielseitig.HKS-Farben sind nur auf Papier zu finden.
im Druck weniger gut in CMYK nachstellbarrelativ gut in CMYK nachstellbar
Die CMYK-Werte in Pantone-Umrechnungstabellen sind häufig Zahlen mit mehreren Nachkommastellen und damit beim Druck schwerer genau zu treffen.Die Farbwerte in der HKS-Umrechnungstabelle lassen sich relativ präzise drucken, da sie speziell für den Offsetdruck entwickelt wurden.

Anleitung: So legen Sie eine Sonderfarbe an

Um das gewünschte Druckergebnis zu erhalten, sollten Sie beim Anlegen von Sonderfarben umsichtig vorgehen. Wir haben für Sie ein ausführliches Tutorial hinterlegt – einfach anklicken und Schritt für Schritt die gewünschte Sonderfarbe erfolgreich anlegen.

Screenshot aus Grafikprogramm: Anlegen eines Volltonfarbkanals für HKS oder Pantone
Jetzt Sonderfarben anlegen

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