Design & Inspiration: Ideen, Trends & kreative Tipps https://www.wir-machen-druck.de/blog/design-inspiration Wed, 17 Dec 2025 11:00:10 +0000 de-AT hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.wir-machen-druck.de/blog/wp-content/uploads/2025/02/cropped-favicon-1-32x32.png Design & Inspiration: Ideen, Trends & kreative Tipps https://www.wir-machen-druck.de/blog/design-inspiration 32 32 Schriftart erkennen: die 6 besten Tipps https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftarten-erkennen https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftarten-erkennen#respond Fri, 05 Dec 2025 10:27:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=875 Haben Sie irgendwo eine Schrift entdeckt, die Sie für eigene Druckprojekte verwenden möchten, wissen aber nicht, wie sie heißt? Wir zeigen Wege, wie Sie die Schriftart erkennen.

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Arten der Schrifterkennung

Je nachdem, ob es sich um Onlinedokumente oder gedrucktes Material handelt, kommen verschiedene Arten infrage, um eine Schriftart zu erkennen. Online dargestellte Schriften analysieren Sie am besten direkt im Browser, während diverse Druckerzeugnisse sowie Schriften auf Bildern über Fragebogen-Tools oder automatische Erkennungsprogramme bestimmt werden.

Fonts im Browser erkennen

Die Schriftart im Browser zu erkennen, ist die einfachste Art der Schrifterkennung. Mit einer Browser-Erweiterung für die Browser Google Chrome, Mozilla Firefox oder für Safari von Apple müssen Sie nur mit der Maus über den Text fahren und schon wird die Schriftart angezeigt. Ohne Plugins funktioniert die Analyse wie folgt:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schriftzug.
  2. In dem sich öffnenden Fenster wählen Sie dann „Untersuchen” bzw. „Element untersuchen“. In Safari navigieren Sie in der Menüleiste „Entwickler“ zum Punkt „Seitenquelltext einblenden“.
  3. Am Bildschirmrand erscheint die HTML-Struktur der untersuchten Elemente sowie ein Block mit allen CSS-Angaben, die der optischen Gestaltung der Webseite dienen. Hier scrollen Sie bis „font-family“ und finden die verwendete Schriftart. Alternativ sehen Sie im Reiter „Berechnet“ (Firefox), „Computed“ (Chrome) oder „Schrift“ (Safari) nach.

In den unterschiedlichen Browsern kann die Platzierung dieser Informationen unterschiedlich ausfallen.

Screenshot mit Anleitung, um im Browser mittels Quellcode die Schriftart zu erkennen.

Vor- und Nachteile der Schrifterkennung im Browser

Absolute Pluspunkte bei der direkten Schrifterkennung im Browser sind die einfache Handhabung und die Zeitersparnis. Manchmal kann es allerdings passieren, dass eine Schrift nicht erkannt wird. Dies hat verschiedene technische Hintergründe. In solchen Fällen wurde der Ausgangstext möglicherweise vektorisiert, also in ein grafisches Element mit Linien und Formen konvertiert. Dies geschieht häufig bei Logos. Es kann auch sein, dass die CSS-Analyse Ihnen lediglich ähnliche Schriften nennt, weil die verwendete eine seltene, dem Browser unbekannte Schriftart ist.

Die beliebtesten Browser-Plugins

  • WhatFont: Nach Aktivierung dieses Plugins reicht es aus, mit dem Mauszeiger über dem Schriftzug zu verbleiben, damit Sie die Schriftart erkennen.
  • Fount: Nach einem Klick auf den Plugin-Button markieren Sie die einzelnen Buchstaben oder Textabschnitte mit der Maus. Die Informationen zur gesuchten Schriftart werden angezeigt.
Fashion-Website mit Browser-Plugin, um Schriftart zu erkennen, hier „Bodoni MT“.

Schriftarten auf Bildern erkennen

Häufig kommt es vor, dass Sie eine Schrift nur als Bildformat besitzen. Vielleicht haben Sie ein beeindruckendes Plakat in der Stadt abfotografiert oder ein überzeugendes Faltblatt ausgehändigt bekommen und möchten diese Schrift nun verwenden, um Ihre eigenen Flyer drucken zu lassen? In diesem Fall können Sie das Bild (Flyer oder Ähnliches müssen vorher fotografiert oder gescannt werden) auf einer Fonterkennungs-Webseite hochladen, wo es dann analysiert wird. Damit Sie bestmögliche Ergebnisse erzielen, haben wir für Sie einige Tipps für den Upload zusammengestellt: 

Worauf ist bei der Bildanalyse zu achten?

  • Sorgen Sie für einen hohen Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund.
  • Präsentieren Sie das Bild nach Möglichkeit in Schwarz-Weiß.
  • Uploaden Sie jeweils nur eine Schriftart zur Untersuchung.
  • Der Schriftzug sollte groß auf dem Bild zu sehen sein, damit die einzelnen Zeichen nicht zu dicht stehen.
  • Der Schriftzug sollte stets horizontal platziert sein.

Vorteile und Grenzen der Bildanalyse

Je nach Bildqualität kann es zu unterschiedlichen Interpretationen kommen. Manchmal zeigen die Font Finder als erstes Ergebnis optisch ähnliche Schriftarten an. Nicht immer ist die richtige Schriftart überhaupt in der Ergebnisliste enthalten. Dennoch sind Online-Fonterkennungstools praktische Helfer, da sie einfach nutzbar sind.

Mann mit Plakat im selben Design wie daneben auf Screen mit Tool zum Schriftart Erkennen auf Bildern

Die besten Anbieter zur Schrifterkennung aus Bildern

  • WhatFontIs
    Dieses Tool funktioniert via Upload, URL oder Mausdrag und bietet nach der Analyse die gefundenen Fonts unmittelbar zum Download an. WhatFontIs ist über die direkte Onlinenutzung und nicht als App verfügbar.
  • WhatTheFont
    Auch dieses Online-Tool bietet Ihnen nach der Analyse die Schriftart zum Kauf an. Besonders praktisch an WhatTheFont ist die Verfügbarkeit als App. So können Sie jederzeit auch unterwegs mit dem Smartphone oder dem Tablet Schriften analysieren.
  • Fontspring’s Font Matcherator
    Das Bild kann hochgeladen oder mit der Maus ins Analysefeld gezogen werden. Sollte das Bild online zur Verfügung stehen, können Sie auch ganz einfach die URL angeben. Font Matcherator ist nicht als App erhältlich.

Hinweis zum Download von Schriftarten: Bitte berücksichtigen Sie Schriftlizenz-Vorgaben der jeweiligen Download-Plattform, bevor Sie eine Schriftart für Ihr Projekt verwenden.

Schriftarten mit Adobe Photoshop identifizieren

Auch Adobe Photoshop kann Ihnen dabei helfen, eine gesuchte Schriftart zu finden.

  1. Öffnen Sie das gewünschte Bild in Adobe Photoshop. Verwenden Sie das Auswahlrechteck-Werkzeug, um einen Rahmen um den Bildbereich zu ziehen, in dem sich die gesuchte Schrift befindet.
  2. Klicken Sie auf den Menüpunkt „Schrift“ und im Drop-down-Menü anschließend auf „Passende Schrift finden“.
  3. Nun können Sie aus bereits installierten Schriftarten die passendste Variante wählen oder einen neuen Font aus den aufgelisteten Vorschlägen herunterladen.

Alternativ können Sie auch ohne Auswahlrahmen direkt zum Menüpunkt navigieren. Daraufhin öffnet sich automatisch ein Auswahlbereich.

Schriftart erkennen in Adobe Photoshop: Screenshot „Passende Schrift finden“ im Menüpunkt „Schrift“

Fonts mit Online-Fragebogen herausfinden

Mit entsprechenden Tools können Sie die Schriftart über bestimmte Merkmale einzelner Zeichen bestimmen. Mithilfe von Multiple-Choice-Fragen füttern Sie das Programm mit den nötigen Informationen. Geht der Q-Strich durch den Buchstaben oder ist er angehängt? Ist die Vier offen oder geschlossen? Handelt es sich um eine Serifenschrift oder nicht? Gehen die Zeichen über die Grundlinie hinaus? Nachdem Sie alle Fragen beantwortet haben, ermittelt das Tool die anhand der Merkmale wahrscheinlichste Schriftart.

Die beliebtesten Fragebogen-Tools, um Schriftarten zu erkennen:

  • Identifont
  • Bowfin Printworks Serif Font Identification Guide

Einschränkungen der Fragebogen-Tools

Damit Sie mithilfe eines Fragebogen-Tools zu einem möglichst zuverlässigen Ergebnis kommen, müssen Sie die Angaben exakt und auf Details fokussiert machen. Grundkenntnisse zum Thema Schriftarten sind ebenfalls von Nutzen. Die Tools wirken zudem etwas in die Jahre gekommen und die Ergebnisse sind oft ungenau.

Schriftart erkennen durch Vergleich: zwei serifenlose und zwei Serifenschriften untereinander

Schriftarten im PDF erkennen

Im PDF sind Schriftarten sehr einfach zu erkennen. Öffnen Sie das PDF-Dokument mit dem Adobe Acrobat Reader. Im Datei-Menü wählen Sie „Eigenschaften“. Unter „Schriften“ finden Sie nun alle eingebundenen Fonts. Sollten keine Fonts sichtbar sein, wurden die Texte wahrscheinlich vektorisiert. In diesem Fall können Sie die Tools für die Schrifterkennung aus Bildern nutzen.

Screenshot von Beispiel-PDF: Schriftart erkennen im Menüpunkt „Eigenschaften“ und darin „Schriften“

Onlineforen zur Schrifterkennung

Unser letzter Tipp: Sollten Sie die gewünschte Schrift trotz aller genannten Möglichkeiten nicht herausfinden, können Sie sich auch auf spezialisierten Onlineforen wie etwa von Typografie.info oder dafont.com von der Community weiterhelfen lassen.

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Alles, was Sie über Schriftgrößen wissen müssen https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftgroessen-wissen https://www.wir-machen-druck.de/blog/schriftgroessen-wissen#respond Fri, 05 Dec 2025 08:12:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=369 DTP-Punkt, Unterlänge oder x-Höhe – ein Grundverständnis der Begriffe rund ums Thema Schriftgrößen hilft, das Beste aus Ihrem Layout herauszuholen.

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Was ist ein Schriftgrad?

Im Umgang mit Grafikprogrammen legen wir regelmäßig Schriftgrößen fest. Doch wie werden sie eigentlich gemessen?

Schriftgrößen (auch Schriftgrade genannt) definieren sich anhand eines typografischen Maßsystems. Dieses misst nicht in Millimetern oder Zentimetern, sondern in Punkt. In der Typografie bildeten sich über die Zeit verschiedene Punkt-Maßsysteme heraus, etwa der Fournier-Punkt, der Didot-Punkt, der Pica-Punkt und der DTP-Punkt.

In der computerunterstützten Gestaltung wird der DTP-Punkt (pt) heute als Standard gehandelt. Er ist auch unter dem Namen PostScript-Punkt bekannt und wurde vom Hersteller Adobe entwickelt.

1 DTP-Punkt = 0,353 mm

Warum sind Schriften trotz identischem pt-Wert nicht immer gleich groß?

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass zwei Schriftarten unterschiedlich groß wirken können – und das, obwohl Sie bei beiden dieselbe pt-Zahl im Grafikprogramm eingestellt haben. Dies kann verschiedene Gründe haben:

Ausnutzung der Kegelhöhe

Der Begriff Kegel stammt aus dem Bleisatz. Ein Kegel hat die Form eines Quaders und trägt das zu druckende Zeichen, das sogenannte Schriftbild. Um das Schriftbild herum befindet sich ein Leerraum, der nicht gedruckt wird. Ihn bezeichnet man im Buchdruck als „Fleisch“ oder „Punze“.

Wer eine Schrift gestaltet, entscheidet selbst, wie gut sie oder er die Kegelfläche ausnutzt. Größer wirkende Fonts nutzen den Kegel besser aus als kleine; der Anteil des Fleischs ist geringer. Digitale Schriftarten können sogar über den Kegel hinausragen. Daraus ergeben sich auffällige Differenzen in der Darstellung verschiedener Schriften.

Basis für digitale Schriftgröße: Schriftkegel mit Schriftbild, Fleisch, Kegelgröße
Schriftkegel mit Schriftbild, Kegelhöhe und Fleisch
Fünf Fonts mit gleicher Schriftgröße, aber unterschiedlich ausgenutzter Kegelfläche
Fonts mit gleichem Punkt-Schriftgrad, aber unterschiedlich ausgenutzter Kegelfläche

Proportionen der Schriftart

Zwei Schriftarten können sich bei gleichem Schriftgrad hinsichtlich ihrer Größenwirkung unterscheiden. Hier spielen die Proportionen zwischen Mittellänge (auch x-Höhe genannt), Oberlänge und Unterlänge eine Rolle.

Die Unterlänge ist bei Buchstaben wie y oder p zu sehen, die Oberlänge bei hoch hinausragenden Lettern wie f, k, oder t. Die Mittellänge beschreibt den mittleren Teil eines Kleinbuchstabens. Schriftarten mit einer besonders großen Mittellänge wirken tendenziell größer. Wenn Sie eine Schriftgröße für einen Text festlegen, sollten Sie diesen Effekt bedenken.

Zwei Schriftarten mit anderen Proportionen: Wort „Typografie“ auf Grund-, Mittel-, H- und p-Linie
Century und Verdana: Die Proportionen zwischen Ober-, Mittel- und Unterlänge beeinflussen die wahrgenommene Größe einer gedruckten Schriftart.

Schriftgrößen umrechnen

Angenommen, Sie möchten eine Schriftart von cm in pt umrechnen. Am schnellsten geht das mit einem der kostenlosen Rechner im Internet. Sollten Sie manuell messen wollen, greifen Sie auf ein sogenanntes Typometer zurück. Bedenken Sie bei der Gestaltung aber unbedingt die Größenunterschiede der verschiedenen Schriftarten.

Wovon hängt die richtige Schriftgröße ab?

Wer selbst Druckprodukte gestaltet, steht unweigerlich vor der Frage: Welchen Schriftgrad verwende ich? Pauschal ist das nicht zu beantworten. Denn bei der Wahl der Schriftgröße spielen viele Faktoren eine Rolle, darunter zum Beispiel:

  • der Betrachtungsabstand zum Text
  • der Platz, der für den Text zur Verfügung steht
  • die Sehschärfe der Betrachtenden
  • der Zeilenabstand
  • formale Vorgaben, etwa bei einer Hausarbeit
  • die gewählte Schrift (z. B. Serifenschrift vs. serifenlose Schrift)

Übrigens: Auch die DIN 1450 beschäftigt sich mit dem Thema Schriftgrößen. Denn Schriftgrade können auch relevant für die Sicherheit sein – denken Sie nur an wichtige Beschilderungen oder die Lesbarkeit von Schriftgrößen in Beipackzetteln von Medikamenten.

Hand mit schwarzer Lupe über längerer Textpassage in kleiner Schriftgröße
Mit dem passenden Schriftgrad gewinnen Sie Ihre Zielgruppe viel leichter für sich.
Mann liest in Magazin mit typischer Schriftgröße und trinkt aus Kaffeetasse.
Von der Fachzeitschrift bis zum Beipackzettel: Der Schriftgrad ist stets relevant.

Welcher Schriftgrad für welches Werbemittel?

Doch was bedeutet das nun für den Berufsalltag? Generell gilt: Die ideale Schriftgröße ist von der Zielgruppe, dem persönlichen Empfinden des Gestaltenden und dem allgemeinen Design der Drucksache abhängig. Pauschale Auskünfte – auch für gängige Druckprodukte – sind mit Vorsicht zu genießen. Einige Tipps können dennoch bei der Entscheidung helfen.

Schriftgröße von Plakaten

Welche Schriftgröße für Plakate und Poster angemessen ist, kommt auf den Einzelfall an und hängt unter anderem vom Format und dem Einsatzort ab. Grundsätzlich gelingt die Wahl der passenden Schriftgröße mit zunehmender Erfahrung immer leichter. Als Faustregel empfehlen viele Expertinnen und Experten, dass die kleinstmögliche Schriftgröße fünf Prozent der Plakathöhe ausmachen sollte. Bei einem DIN-A0-Plakat im Hochformat entspricht dies einem Schriftgrad von 59,45 mm beziehungsweise 169 pt.

Unsere Grafikabteilung legt Gestaltenden zudem nahe, Zeilenabstand und Laufweite auf Plakaten anzupassen. So wirken Wörter größer und sind aus der Ferne besser lesbar.

Schriftgröße bei Briefen und Anschreiben

In der Geschäftskorrespondenz gibt die DIN 5008 Richtlinien für die optimale Größe der Schrift vor. Auch die Position von Briefkopf und Anschriftenfeld regelt die Norm genau.

Demnach sollte der Fließtext bei Geschäftsbriefen oder Bewerbungen nicht kleiner als 10 pt sein, damit man ihn gut lesen kann. Besser sind oft 11 pt oder 12 pt.

Jetzt Vorlage nach DIN 5008 laden (.docx)
Geschäftsbrief in DIN-konformer Schriftgröße neben einem Kugelschreiber auf einem Tisch
Lassen Sie Ihr individuelles Briefpapier drucken.

Schriftgröße auf Visitenkarten

Auf Visitenkarten reicht ein Schriftgrad von 7 pt bei einem Format von 90 x 50 mm im Regelfall völlig aus.

Schriftgröße auf Flyern

Die Schriftgröße für Ihren Flyer wählen Sie am besten unter Berücksichtigung Ihrer Zielgruppe. Sprechen Sie ältere Menschen an, kann große Schrift entscheidend sein, damit die Leserschaft Ihre Botschaft schnell erfasst. Meist reicht allerdings eine Fließtextgröße von 10 pt aus.

Faustregel für Überschriften: Verdoppeln Sie den pt-Wert des Fließtextes. Je nach gewünschter Kontrastwirkung kann auch eine Verdreifachung stilvoll wirken.

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Sonderfarben HKS und Pantone: Unterschiede und Gemeinsamkeiten https://www.wir-machen-druck.de/blog/sonderfarben-pantone-hks https://www.wir-machen-druck.de/blog/sonderfarben-pantone-hks#respond Fri, 05 Dec 2025 07:33:00 +0000 https://valkey.wmd-stage.com/blog/?p=416 Manchmal reicht die CMYK-Farbpalette nicht aus und es lohnt sich, die Sonderfarben von HKS und Pantone zu nutzen. Alles über die beiden Farbsysteme erfahren Sie hier.

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Was sind Sonderfarben und wo kommen sie zum Einsatz?

Sie kennen sicher die CMYK-Farben: Cyan, Magenta, Yellow und Key. Der CMYK-Farbraum ist groß, allerdings kann der gängige Druck in bestimmten Fällen nicht jeden Farbton genau abbilden. Hier kommen die Sonderfarben HKS und Pantone ins Spiel:

Hand mit ausgebreitetem Farbfächer für Sonderfarben HKS oder Pantone

Um den gewünschten Farbton sicherer zu erreichen, nutzen Online-Druckereien eigens rezeptierte, systematisch normierte Farben. Diese werden Sonder- oder Schmuckfarben genannt.

Eine Sonderfarbe ist eine vorab gemischte Volltonfarbe, die als fünfte oder sechste Grundfarbe bei der Produktion hinzukommt. Lassen Sie beispielsweise Briefpapier mit Sonderfarben drucken, ist Ihnen möglicherweise aufgefallen, dass manche Druckereien 5/0-farbigen oder 6/0-farbigen Druck anbieten. 6/0-farbig bedeutet, dass zwei Sonderfarben gedruckt werden. Sonderfarben kommen zumeist im Offsetdruck zum Einsatz.

Sonderfarben als Markenzeichen

Sonderfarben wie HKS oder Pantone sind vor allem dann praktisch, wenn Sie Ihr Corporate Design exakt umsetzen möchten; nur so können Briefumschläge, Visitenkarten, Verpackungen und Flyer immer wieder weitgehend exakt in der gewünschten Farbnuance umgesetzt werden. Sonderfarben schaffen also Wiedererkennungswert.

Denn während CMYK-Farben in den verschiedenen Druckwerken nach und nach aufgetragen werden und das Ergebnis je nach Maschine leicht variiert, sind die Sonderfarben von HKS und Pantone bereits fertig gemischt und bilden damit den gewünschten Farbton präziser ab. Auch wenn Sie sehr knallige Farben oder spezielle Farbtöne wie Gold und Silber wünschen, erzielen Sie mit Sonderfarben von HKS und Pantone besonders hochwertige Ergebnisse.

Briefpapier-Set und Visitenkarten mit Sonderfarben HKS bzw. Pantone im Corporate Design

Allerdings: Sonderfarben sind teurer als CMYK-Farben, da Sonderfarben nicht in derart großen Mengen hergestellt werden. Teils werden die Pigmente für die Farben immer noch aus der Natur bezogen.

Zwei Systeme: HKS- und Pantone-Sonderfarben

Farbe ist nicht gleich Farbe – diese Erfahrung haben Sie in der Praxis beim Proof vielleicht auch schon gemacht. Nicht umsonst haben sich Farbsysteme etabliert, die einen Standard für die jeweilige Farbe definieren und damit optimale Orientierung bieten. Im Druckwesen gibt es zwei gängige Systeme für die Normierung der Farben: Das US-amerikanische System Pantone und das in Deutschland geläufige HKS-System.

Beide überzeugen mit einer umfangreichen Palette an Sonder- und Schmuckfarben, die Druckereien entweder selbst vor dem Druck mischen oder anliefern lassen. Eine weitere Gemeinsamkeit: Sowohl die Sonderfarben der HKS- als auch der Pantone-Palette lassen sich mehr oder weniger mit CMYK simulieren. Hierfür existieren online spezielle Umrechnungstabellen.

Darüber hinaus gibt es weitere Farbsysteme, etwa RAL, NCS oder auch die DIN 6124 für die Normung von Wandfarben.

Tipp: Farbfächer nutzen

Damit Sie sich ein Bild der verschiedenen Sonderfarbtöne machen können, bieten die Hersteller HKS und Pantone spezielle Farbfächer zum Kauf an. Wählen Sie unbedingt den passenden Fächer – teils gibt es abhängig vom Bedruckstoff unterschiedliche Farbfächer. HKS liefert beispielsweise separate Fächer für gestrichene Papiere (K) und ungestrichene Papiere (N) mit erheblichen Farbunterschieden bei manchen Farbtönen.

Was ist Pantone?

Lawrence Herbert entwickelte 1963 das Pantone-System. Es gilt heute als bekanntestes System standardisierter Farben und fasst Farbtöne in Pantone-Farbfächern zusammen. Neben dem Druckwesen verwenden auch Architekturbüros oder die Textilindustrie die Sonderfarben des Pantone-Systems.

Damit ein bestimmter Pantone-Farbton im Druck auch wirklich der Farbpalette entspricht, ist die Papierart entscheidend. Verbindlich gemischte Pantone-Farben können sich je nach Papiervariante unterschiedlich darstellen. Pantone differenziert deshalb zwischen gestrichenen, also Papierarten mit glatter Oberfläche (C = Coated), und ungestrichenen, unbehandelten Papierarten mit rauer Oberfläche wie Naturpapier (U = Uncoated).

Mit 1.755 Sonderfarben beeindruckt das Pantone-Matching-System bereits in der Pantone-Basis-Variante. Zahlreiche zusätzliche Pantone-Systeme eröffnen einen enormen Spielraum bis hin zu Metallic- oder Neon-Tönen.

Ausgebreiteter Farbfächer mit Gelb- bis Blaunuancen des Farbsystems Pantone

Was ist HKS?

Zwei aufgefächerte Farbfächer mit Gelb- bis Lilatönen des Farbsystems HKS

Hostmann-Steinberg Druck, Kast + Ehinger Druckfarben sowie H. Schmincke & Co. – die Anfangsbuchstaben dieser Gründungsfirmen des 1968 gegründeten Warenzeichenverbandes e.V. lieferten das Kürzel HKS. Seither fassen die HKS-Farbfächer 3.520 Volltonfarben zusammen, die aus dem Zusammenspiel von 88 Basisfarben und je 39 Nuancen resultieren.

Auch HKS differenziert seine Palette nach gestrichenen (K) und ungestrichenen (N) Papierarten. Für Zeitungspapier und Endlosdruck gibt es ebenfalls eigene Paletten:

  • HKS K für gestrichenes Papier wie Kunstdruckpapiere
  • HKS N für ungestrichene Papiere, also Naturpapiere
  • HKS Z für Zeitungspapier
  • HKS E für Endlosdruckpapier

Unterschiede zwischen Pantone und HKS

PantoneHKS
Insgesamt mehr Farben als bei HKS, denn zu 1.755 Volltonfarben in der Pantone-Basis-Variante gesellen sich zahlreiche Töne in anderen Systemen.3.520 Volltonfarben
nicht speziell für die Papierindustrie entwickeltes Systemauf die Papierindustrie zugeschnittenes System
Pantone-Farben kommen z. B. auch bei Textilien oder in der Architektur zum Einsatz und sind damit sehr vielseitig.HKS-Farben sind nur auf Papier zu finden.
im Druck weniger gut in CMYK nachstellbarrelativ gut in CMYK nachstellbar
Die CMYK-Werte in Pantone-Umrechnungstabellen sind häufig Zahlen mit mehreren Nachkommastellen und damit beim Druck schwerer genau zu treffen.Die Farbwerte in der HKS-Umrechnungstabelle lassen sich relativ präzise drucken, da sie speziell für den Offsetdruck entwickelt wurden.

Anleitung: So legen Sie eine Sonderfarbe an

Um das gewünschte Druckergebnis zu erhalten, sollten Sie beim Anlegen von Sonderfarben umsichtig vorgehen. Wir haben für Sie ein ausführliches Tutorial hinterlegt – einfach anklicken und Schritt für Schritt die gewünschte Sonderfarbe erfolgreich anlegen.

Screenshot aus Grafikprogramm: Anlegen eines Volltonfarbkanals für HKS oder Pantone
Jetzt Sonderfarben anlegen

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